Lindenbaum erinnert an das Leid vor 80 Jahren

Eine Linde als lebendiges Mahnmal: 80 Jahre nach der Vertreibung aus Plankenhausen wird Geschichte greifbar. Die bewegende Gedenkfeier verbindet Erinnerung, Schmerz und Hoffnung auf Versöhnung. Persönliche Schicksale, gemeinsames Gedenken und ein starkes Zeichen für Zusammenhalt stehen im Mittelpunkt. Was bedeutet Heimat – damals und heute?

Sprachprüfungsstatistiken: Deutschkenntnisse in Ungarn in dramatischem Rückgang

Deutsch in Gefahr? Die Zahl der Deutschprüfungen in Ungarn ist in nur fünf Jahren um über 60 % eingebrochen! Während Englisch dominiert, verliert Deutsch dramatisch an Boden – besonders bei jungen Menschen. Fehlende Motivation, der Wegfall der Sprachprüfungspflicht und strukturelle Probleme verschärfen die Lage. Doch ohne geprüfte Sprachkenntnisse droht Ungarn weiter zurückzufallen.

Mobile Seelsorge

Ein Stück bewegte Nachkriegsgeschichte: In Hessen fuhren jahrzehntelang Kapellenwagen durchs Land, um heimatvertriebene Katholiken seelsorgerisch zu betreuen. Die „Ostpriesterhilfe“ unter Pater Werenfried van Straaten brachte Glauben, Trost und Gemeinschaft dorthin, wo keine Kirchen standen. Eine außergewöhnliche Mission auf Rädern, die Spuren bis heute hinterließ.

Ungarndeutsche Kunst und Literatur in Fünfkirchen VUdAK-Vernissage im Lenau Haus

Farben, Formen und Worte im Einklang: Die neue VUdAK-Ausstellung „Quadriga“ im Lenau Haus in Fünfkirchen zeigt eindrucksvoll, wie ungarndeutsche Kunst und Literatur miteinander verschmelzen. Vier Künstlerinnen präsentieren ihre Werke, während Autorinnen und Autoren aktuelle Themen wie Identität, KI und Menschlichkeit literarisch beleuchten. Ein Fest der Kreativität und Vielfalt – voller Inspiration und Tiefgang!

Zweisprachiger Erdenbürger | Teil 4

Mehrsprachig zu leben klingt faszinierend – doch wer täglich zwischen vier Sprachen wechselt, weiß, wie herausfordernd das sein kann. Patrik Schwarcz-Kiefer beschreibt in seiner Italienreise, wie leicht gute Vorsätze ins Wanken geraten, wenn Gewohnheit stärker ist als Plan. Warum Konsequenz im Sprachenmix so schwer fällt – und was wirklich hilft, um zweisprachig zu bleiben.

Wenn die Glocken läuten

Einfaches Läuten der Glocken kann ganze Welten von Erinnerungen öffnen. In ihrem Text erzählt Ibolya Lengyel-Rauh berührend von Sommern bei der Uroma in Pari, von Gebeten auf Deutsch, die sie als Kind nicht verstand, und von einer tiefen Geborgenheit. Heute, in ihrer neuen Heimat in Österreich, tragen die Glocken dieselbe Kraft: Sie holen Kindheit, Tradition und Liebe zurück. Tauchen Sie

Stefan Pleyer wurde zum neuen Vorsitzenden der Jakob-Bleyer-Gemeinschaft gewählt

Die Jakob-Bleyer-Gemeinschaft hat einen neuen Vorsitzenden: Stefan Pleyer, bisher Vize und langjähriger Redakteur des Sonntagsblattes, wurde einstimmig gewählt. Der 33-Jährige Historiker und engagierte Vertreter des ungarndeutschen Nationalitätenwesens möchte neue Impulse setzen – von der Förderung der Zweisprachigkeit bis zur stärkeren Vernetzung mit Österreich und Deutschland. Sein Ziel: das Ungarndeutschtum im 21. Jahrhundert stärken.

Klare Kante

Ein Mann, der aneckt und bewegt: Franz König, Ex-Bürgermeister von Sóskút, sprach Klartext über Machtspiele und Industrieansiedlungen – und wurde so landesweit bekannt. Seine Lebensgeschichte ist geprägt von schwäbischem Erbe, politischer Aufrichtigkeit und wirtschaftlichem Aufbauwillen. Wie schaffte er es, aus einem Dorf einen Wirtschaftsstandort zu machen – und warum zog er sich nun zurück?

Umstände und Konsequenzen der Siedlungsgeschichte Kötschings/Kötcse. Die seltsame Siedlungsstruktur (Kötsching 23)

Die Siedlungsgeschichte Kötschings offenbart ein bewegtes Bild: Migration statt einmaliger Ansiedlung, religiöse Freiräume unter den Antals, harte Lebensbedingungen mit Seuchen, Hunger und Bedrohung durch wilde Tiere. Trotz hoher Sterblichkeit wuchs das Dorf – mit vielfältigen Siedlungsformen vom Straßendorf bis zum Haufendorf. Ende des 19. Jahrhunderts verdrängte die Magyarisierung das Deutsche fast völlig.

Auch in Komorn-Gran auf Deutsch

Deutschsprachige Seelsorge erlebt im Komitat Komorn-Gran eine Renaissance! Die Komitatsselbstverwaltung organisiert heilige Messen auf Deutsch, um Tradition und Glauben neu zu verbinden. Ziel ist es, mehr Gemeinden zu ermutigen, Gottesdienste und kirchliche Feste in deutscher Sprache zu feiern. Erste Erfahrungen zeigen: Die Gläubigen nehmen das Angebot begeistert an. Erfahre mehr über Pläne, Herausforderungen und Hoffnungen dieser Initiative!

Bindeglied Großeltern

Ein bewegendes Gespräch mit Susanne Fretsch zeigt, wie ihre Großeltern als ungarndeutsche Vertriebene nach Zwickau kamen und dort ein neues Leben aufbauten. Die Erzählungen über Heimat, Traditionen und Zusammenhalt prägen bis heute die Familie und lassen Vergangenheit lebendig werden. Doch wie viel davon bleibt in den nächsten Generationen bestehen? Erfahre mehr über eine Geschichte zwischen Verlust, Neubeginn und Erinnerung –

Di Grenz zwischn Dialekt un Housprouch: di Zwischnsprouch

Dialekt oder Hochsprache? Zwischen diesen Polen entfaltet sich ein spannendes Kontinuum – die sogenannte „Zwischensprache“. Sie verbindet Alltag, Tradition und digitale Jugendkultur, prägt Identität und eröffnet Chancen für die Zukunft unserer Sprachvielfalt. Gerade junge Menschen tragen dazu bei, Dialekte neu zu beleben und Brücken zu schlagen. Erfahre mehr über dieses faszinierende Sprachphänomen und seine Bedeutung im 21. Jahrhundert!

Sprache, Sprache, Muttersprache

Die Muttersprache ist weit mehr als nur ein Mittel der Verständigung – sie ist Herzstück unserer Identität. Doch unter den Ungarndeutschen droht sie immer mehr verloren zu gehen. Was bleibt von einer Volksgruppe, wenn Sprache und Tradition schwinden? Ist eine „Restkultur“ ohne Muttersprache genug, oder braucht es mehr, um als Gemeinschaft zu überleben?

Heimatliebe darf nicht unterschätzt werden Über den Roman „Nirgendwo Europa“ von Julia Schiff und zu ihrem 85. Geburtstag

Eine Schriftstellerin zwischen Kulturen: Zum 85. Geburtstag von Julia Schiff erschien ihr neuer Roman „Nirgendwo Europa“. Mit feinem Blick schildert sie Dorfleben, Traditionen und Mentalitätswandel nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Zwischen Erinnerungen, gesellschaftlichen Brüchen und der Suche nach Heimat zieht sich ein schwäbischer Faden durchs Werk.

Reisenotizen (19) – St. Stephans-Siedlung Griesheim

Eine Reise in die Vergangenheit: Die St. Stephans-Siedlung in Griesheim erzählt von ungarndeutschen Wurzeln, Landwirtschaft und der Bedeutung des Spargelanbaus. Trotz Wandel und neuer Nachbarschaften lebt die Erinnerung weiter – in Geschichten, Familienkontakten und alten Gebäuden. Ein Stück ungarndeutscher Geschichte mitten in Hessen, das bis heute Identität stiftet.

Ein ungarndeutsches Studentenwohnheim in Budapest wäre auch weiterhin ein Muss

Budapest boomt – doch für viele ungarndeutsche Studenten ist die Wohnungssuche ein Albtraum. Während Mieten Rekordhöhen erreichen, fehlt ein eigenes Studentenwohnheim für die deutsche Gemeinschaft. Ein solches Haus wäre nicht nur finanziell eine Entlastung, sondern auch ein Ort der Identität, Gemeinschaft und Zukunftsschmiede für kommende Generationen. Warum wir dringend handeln sollten, zeigt der Blick auf erfolgreiche Vorbilder.

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