
Altbischof Michael Mayer blickt auf 85 bewegte Jahre zurück: deutsche Wurzeln, Glaube, Assimilation und die Frage, wie junge Ungarndeutsche heute Orientierung finden können. Warum Sprache mehr ist als ein Werkzeug – und weshalb Werte Halt geben können.
Vom Familienbetrieb zum industriellen Großabfüller. Josef Kleisz erzählt die Geschichte des Unternehmens,...
Der Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich, kurz VLÖ.
Ein Verein...
Wie erlebten die Ungarndeutschen einst die Adventszeit – von geheimnisvollen Andreasbräuchen über blühende Barbarazweige bis hin zu Luzias Zauber und dem furchteinflößenden Nikolaus? Viele alte Traditionen sind fast vergessen – doch welche leben heute noch weiter? Tauche ein in eine Zeit voller Glaube, Aberglaube und Vorfreude!
Beim 23. VLÖ-Volksgruppensymposium in Wien wurde eindrucksvoll spürbar, wie lebendig das Erbe der heimatvertriebenen und verbliebenen altösterreichischen Volksgruppen bleibt. Hochrangige Redner würdigten ihre Brückenfunktion für Europa und betonten die Bedeutung des „Hauses der Heimat“ als Lernort. Emotionale Appelle und politische Signale machten klar: Diese Geschichte wirkt bis heute.
Noch immer nicht am Ziel: Der Artikel beleuchtet kritisch, wie weit die ungarndeutschen Selbstverwaltungen 30 Jahre nach ihrer Einführung wirklich gekommen sind. Trotz wichtiger Trägerschaftsrechte fehlt es an Einfluss, Nachwuchs und mutigen Schritten Richtung echter Zwei- oder Einsprachigkeit. Warum jetzt die „24. Stunde“ schlägt und was auf dem Spiel steht, erfährst du im vollständigen Beitrag.
Früher war die Kirmes Fest des Dorfes, der Familie und des Glaubens – heute sind oft nur noch ein paar Buden übrig. Die Autorin erinnert sich an Kindheitstage, erzählt von ungarndeutschen Bräuchen, verlorenen Traditionen und ihren Eindrücken aus Österreich. 🇭🇺🇦🇹 Lass dich mitnehmen auf eine Reise zwischen Gestern und Heute – jetzt weiterlesen!
Mit „Fokus: Ungarndeutsch“ wagt die LdU den Sprung ins Podcast-Zeitalter: In einstündigen Gesprächen treffen Tradition und Innovation aufeinander – von Politik über Bildung bis zu Musik und Tanz. Offen diskutierte Stadt-Land-Gegensätze, Identitätsfragen und Zukunftsvisionen zeigen, wie vielfältig ungarndeutsches Leben heute ist. Neugierig, welche Antworten die Gäste finden? Lies weiter!
Über 100 ungarndeutsche Heimatmuseen – aber ganz sicher keine „Sammlungen staubiger Gegenstände“: Katharina Bachmann bereist mit „frischem Blick“ die erzählenden Häuser des Landes, trifft engagierte Ehrenamtliche und entdeckt Schätze von Webstuhl bis Hebammenkoffer. Wie werden diese Orte zu lebendigen Lernräumen für Kinder und Jugendliche – auch ohne Digitaltechnik?
Wie „deutsch“ ist Ungarn heute?
Der YouTube-Kanal „Schwabenland“ listet die 100 ungarndeutschsten Orte: von Bonyhádvarasd (15,1 %) bis Szentjakabfa (65,7 %). Doch trotz reicher Tradition schrumpfen viele Gemeinden – Gründe: Abwanderung, Vertreibung, Assimilation. Budapest liegt nur bei 1,3 %. Was bedeuten die Zahlen für Identität und Zukunft der Gemeinschaft? Entdecke Hintergründe und die spannendsten Orte im Porträt – jetzt weiterlesen!
Eine Ausstellung, die unter die Haut geht – Im Hessenpark erzählen Besucher bewegende Geschichten über Flucht, Vertreibung und Neuanfang. Von Pommern bis Ostpreußen, vom Sudetenland bis Aserbaidschan spiegeln ihre Worte Schmerz, Dankbarkeit und Hoffnung wider. Die lose gesammelten Stimmen verbinden Generationen – und zeigen: Heimatverlust kennt keine Grenzen. Lies weiter und lass dich berühren!
Es ist knapp über 50 Jahre her, dass eine Folge von Sagen, Märchen und überlieferten Erzählungen aus der Branauer (Komitat Branau) Region vom Leben der Bergleute erschien. Die Märchen der Branauer Bergleute wurden von Dr. Karl Vargha und Dr. Béla Rónai gesammelt und im Band “Der schlaue Bergmannsknappe” im Jahr 1973 vom Demokratischen Verband der Deutschen in Ungarn, Budapest herausgegeben.
Wie gendern die Ungarndeutschen? Eine neue Studie beleuchtet, wie ungarndeutsche Zeitungen mit geschlechtergerechter Sprache umgehen. Zwischen Sternchen, Binnen-I und generischem Maskulinum zeigt sich: Einheitliche Regeln fehlen, Tradition und Moderne treffen aufeinander. Besonders spannend: Der Einfluss der ungarischen Sprache und Kultur auf das Gendern.
Erntedank – ein Fest der Besinnung und Dankbarkeit. Zwischen goldenen Blättern und festlichen Klängen erinnert uns das Erntedankfest daran, wie eng wir mit der Natur und Gottes Gaben verbunden sind. In Österreich noch lebendig gefeiert, drohen solche Traditionen in Ungarn zu verschwinden – verdrängt von städtischem Alltag und Konsum. Ein Aufruf, innezuhalten, dankbar zu sein und die alten Bräuche neu
Ein Enkel erfüllt den Lebenstraum seines Großvaters: Dénes Gyúró führt das heimatgeschichtliche Werk von Stefan Müller fort und bewahrt so das deutsche Wakan/Vokány vor dem Vergessen. Das 699-seitige Buch zeigt Häuser, Familien und Geschichten eines Dorfes, das einst zu 90 % deutsch war – und heute fast verschwunden ist.
Ein Gespräch voller Herz und Engagement: Josef Manz, neuer LdU-Beirat für Muttersprache und Identität, spricht über die Bedeutung von Sprache, Kultur und Gemeinschaft. Er zeigt, wie „wollende Herzen“ die Zukunft der Ungarndeutschen mitgestalten können – durch Bildung, Jugendprojekte und mutiges Bekenntnis zur Herkunft.
Ein Märchen über wahre Klugheit. Drei Brüder ziehen hinaus, um ihrem fernen Vater Nachricht zu bringen. Doch während die beiden Älteren hochmütig Ratschläge missachten und scheitern, hört der Jüngste auf die weisen Stimmen am Weg – und findet den Vater, Reichtum und Glück. Eine zeitlose Geschichte über Bescheidenheit, Geduld und Einsicht. Lies weiter und entdecke, warum wahre Weisheit im Herzen
Deutsch in Gefahr? Die Zahl der Deutschprüfungen in Ungarn ist in nur fünf Jahren um über 60 % eingebrochen! Während Englisch dominiert, verliert Deutsch dramatisch an Boden – besonders bei jungen Menschen. Fehlende Motivation, der Wegfall der Sprachprüfungspflicht und strukturelle Probleme verschärfen die Lage. Doch ohne geprüfte Sprachkenntnisse droht Ungarn weiter zurückzufallen.

















