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Hauptschriftleiter (Chefredakteur)

Auf den Spuren eines Vorgängers

Wer war Dr. Anton Szentfülöpi-König – jener Journalist, der das Bleyer’sche Sonntagsblatt entscheidend prägte? Seine Lebensgeschichte führt von der Batschka über Budapest bis in die Wirren des 20. Jahrhunderts: voller Haltung, Brüche und ungarndeutscher Verantwortung. Ein Blick auf einen fast vergessenen Vorgänger lohnt sich.

Mehr als nur Hobby

In Wemend verwandelt Rita Szelig ihre ungarndeutschen Wurzeln, harte Arbeit und viel Leidenschaft in feine Käseprodukte. Was vor sechs Jahren als Hobby begann, ist heute eine kleine Manufaktur mit wachsender Nachfrage – und großen Plänen für die Zukunft. Wie aus Milch, Mut und Handwerk „Käseműves” wurde?

Jugend – Pfand der deutsch(sprachig)en Zukunft?

Jugend als Hoffnungsträger – aber welche Rolle spielt Deutsch wirklich? Richard Guth fragt kritisch nach, warum selbst engagierte ungarndeutsche Jugendliche oft lieber nur auf Ungarisch kommunizieren, obwohl Deutschkenntnisse vorhanden sind. Zwischen Offenheit, Bequemlichkeit und Identitätsfrage entsteht eine wichtige Debatte über Sprache, Zugehörigkeit und Zukunft.

Kunterbunt Wemend – sechs Jahre danach

In Wemend wird ungarndeutsche Tradition schon im Kindergarten lebendig: Tracht, Mundart, Handwerk und deutsche Sprache gehören zum Alltag. Doch Sprachverlust, gesellschaftliche Veränderungen und neue pädagogische Herausforderungen prägen die Arbeit sechs Jahre nach dem ersten Besuch. Was hat sich verändert – und was macht Hoffnung?

Zum Geist von 2011 zurückkehren

Nationalitätenpolitik zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Alexandros Pouros, designierter Fürsprecher der Ungarngriechen, fordert mehr Mut, Transparenz und eine Rückkehr zum Geist von 2011. Warum er das Wahlrecht, Förderentscheidungen und die Rolle der Fürsprecher kritisch sieht – und welche Chancen er für die griechische Gemeinschaft erkennt?

Wurzeln, die Flügel verleihen sollen

Die Diasporagemeinde Napkor entdeckt ihre deutschen Wurzeln neu: Einst lebendig, verschwanden Sprache und Identität im Laufe der Zeit. Heute engagiert sich die Gemeinschaft aktiv für Traditionen, Kultur und Erinnerung. Von Wallfahrten bis zu lokalen Festen entsteht neues Bewusstsein für die eigene Herkunft. Was bedeutet Identität in einer Diaspora – und wie lässt sie sich wiederbeleben?

Fekeder Wassermühle auf der Liste bedrohter Denkmäler

Die historische Wassermühle von Feked steht vor dem Verfall – und rückt nun ins internationale Rampenlicht: Als eines der meistgefährdeten Denkmäler Europas droht ihr das endgültige Aus. Doch es gibt Hoffnung: Mit großem Engagement kämpfen lokale Akteure für ihre Rettung und eine neue Zukunft als Lern- und Erlebnisort. Wird dieses einzigartige Kulturerbe bewahrt?

Attraktiv sein für die madjarische Gemeinschaft

Wie kann Schule Identität stärken und gleichzeitig modern bleiben? László A. Szabó zeigt, wie innovative Ansätze wie 72-Minuten-Stunden, Gemeinschaftserlebnisse und starke Sprachförderung Schüler erfolgreich begleiten. Doch sinkende Zahlen und Assimilation stellen große Herausforderungen dar. Kann die madjarische Schule langfristig attraktiv bleiben?

Wahlkrimi

Wahlkrimi bei den Ungarndeutschen: Wird Gregor Gallai das Mandat sichern – oder droht ein historischer Verlust? Sinkende Registrierungen, politische Spannungen und neue Kräfte wie Peter Magyar sorgen für Nervenkitzel. Zwischen Loyalität, Kritik und Mobilisierung entscheidet sich alles in den letzten Tagen.

Die Kraft des familiären Erbes

Judit Soltész-Hódosi zeigt mit ihrer Instagram-Seite, wie ungarndeutsche Traditionen auch im modernen Alltag ihren Platz finden können. Zwischen Familie, Alltag und Identitätssuche wird deutlich: Wurzeln zu bewahren ist heute eine bewusste Entscheidung. Ihre Mission: inspirieren, verbinden und Mut machen, das eigene Erbe neu zu entdecken.

Erbe verpflichtet

Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln: Immer mehr Menschen in Ungarn entdecken ihre deutsche Herkunft neu. Doch was bedeutet Identität heute – und welche Rolle spielen Sprache, Engagement und Gemeinschaft? Der Artikel zeigt, warum Herkunft nicht nur Erinnerung ist, sondern auch Verantwortung bedeutet

Rundtisch-Diskussion anlässlich des 80. Jahrestages der Deportation ungarndeutscher Kaltensteiner

Die Erinnerungen an Flucht, Verlust und Neubeginn bleiben lebendig: Beim runden Tisch zum 80. Jahrestag der Deportation der Kaltensteiner Ungarndeutschen teilten Zeitzeugen bewegende Geschichten ihrer Vertreibung und ihres Lebens danach. Ihre Berichte zeigen Schmerz, Mut und die tiefe Sehnsucht nach der verlorenen Heimat. Welche Schicksale sich hinter diesen Erinnerungen verbergen? Jetzt weiterlesen und eintauchen!

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