Picture of Richard Guth
Hauptschriftleiter (Chefredakteur)

Heimat verbindet

Was bedeutet Heimat, wenn man sie einst verlieren musste? Beim 13. Tag der Heimat in Wiesbaden erinnerte Festredner Patrik Schwarcz-Kiefer an das Schicksal der Vertriebenen und die verbindende Kraft gemeinsamer Wurzeln. Zwischen Erinnerung, Neuanfang und Verantwortung für kommende Generationen wurde deutlich: Heimat lebt durch Menschen, die ihre Geschichte weitergeben.

Rollende Forint oder gut angelegtes Geld?

Millionenförderungen für ungarndeutsche Vereine – doch wohin floss das Geld wirklich? Das Sonntagsblatt hat die größten Empfänger unter die Lupe genommen: von Denkmälern über Blasmusik und Kulturfeste bis zu Renovierungen und Jugendarbeit. Dabei zeigt sich ein vielfältiges Bild zwischen engagierter Gemeinschaftsarbeit und offenen Fragen zur Transparenz.

„Wir hatten zwar Diskussionen, aber uns gut verstanden“

Überraschende Wende im Wuderscher Heimatmuseum: Georg Boros äußert sich zur Vertragsauflösung von Kathi Gajdos-Frank und spricht über 15 Jahre Zusammenarbeit, unterschiedliche Vorstellungen und einen unerwarteten Abschied. Trotz Diskussionen sei das Verhältnis gut geblieben. Was steckt hinter der Entscheidung – und wie geht es weiter?

Reisenotizen (20) Ketsching(e)-Tuwoke

Wie viel schwäbisches Erbe lebt heute noch in Ketsching(e)-Tuwoke? Richard Guth begegnet Mundartsprechern, entdeckt überraschend viele deutsche Grabinschriften und hört Erinnerungen an Vertreibung, Zuwanderung und eine einst geschlossene Dorfgemeinschaft. Doch Abwanderung und Sprachverlust verändern den Ort spürbar. Eine Reise zwischen lebendiger Tradition und stillem Wandel. Jetzt weiterlesen und das Dorf neu entdecken!

Mehr Aufmerksamkeit dem alltäglichen Sprachgebrauch widmen

Sprache lebt nur, wenn sie im Alltag gesprochen wird. Im Großinterview blickt Prof. Dr. Elisabeth Sándor-Szalay auf zwölf Jahre Minderheitenarbeit zurück, erklärt Stärken und Schwächen des ungarischen Minderheitenschutzes und warnt vor Sprachverlust, Hassrede und indirekter Diskriminierung. Warum Gesetze allein Identität nicht bewahren können – und was sich dringend ändern muss.

Ethnische Matrix

Ein altes Klassenfoto öffnet den Blick auf ein fast vergessenes Kapitel der Banater Schwaben: Lager, Flucht, Mehrsprachigkeit und ein Leben zwischen Deutschen, Madjaren und Serben. Richard Guth erzählt anhand der Familiengeschichte von Emmerich Gulyás von Schmerz, Identität und überraschendem Miteinander.

Mit Herzblut

Mit Herzblut rettet Regisseur Norbert Pálinkás in Gallaß/Kalaznó alte schwäbische Bauernhäuser – und macht daraus ein bewegendes Videoprojekt. Zwischen Tradition, Selbstversorgung und Dorferneuerung zeigt er, wie Vergangenheit Zukunft werden kann. Ein spannender Blick auf Heimat, Handwerk und neue Chancen in der Tolnau.

Auf den Spuren eines Vorgängers

Wer war Dr. Anton Szentfülöpi-König – jener Journalist, der das Bleyer’sche Sonntagsblatt entscheidend prägte? Seine Lebensgeschichte führt von der Batschka über Budapest bis in die Wirren des 20. Jahrhunderts: voller Haltung, Brüche und ungarndeutscher Verantwortung. Ein Blick auf einen fast vergessenen Vorgänger lohnt sich.

Mehr als nur Hobby

In Wemend verwandelt Rita Szelig ihre ungarndeutschen Wurzeln, harte Arbeit und viel Leidenschaft in feine Käseprodukte. Was vor sechs Jahren als Hobby begann, ist heute eine kleine Manufaktur mit wachsender Nachfrage – und großen Plänen für die Zukunft. Wie aus Milch, Mut und Handwerk „Käseműves” wurde?

Jugend – Pfand der deutsch(sprachig)en Zukunft?

Jugend als Hoffnungsträger – aber welche Rolle spielt Deutsch wirklich? Richard Guth fragt kritisch nach, warum selbst engagierte ungarndeutsche Jugendliche oft lieber nur auf Ungarisch kommunizieren, obwohl Deutschkenntnisse vorhanden sind. Zwischen Offenheit, Bequemlichkeit und Identitätsfrage entsteht eine wichtige Debatte über Sprache, Zugehörigkeit und Zukunft.

Kunterbunt Wemend – sechs Jahre danach

In Wemend wird ungarndeutsche Tradition schon im Kindergarten lebendig: Tracht, Mundart, Handwerk und deutsche Sprache gehören zum Alltag. Doch Sprachverlust, gesellschaftliche Veränderungen und neue pädagogische Herausforderungen prägen die Arbeit sechs Jahre nach dem ersten Besuch. Was hat sich verändert – und was macht Hoffnung?

Zum Geist von 2011 zurückkehren

Nationalitätenpolitik zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Alexandros Pouros, designierter Fürsprecher der Ungarngriechen, fordert mehr Mut, Transparenz und eine Rückkehr zum Geist von 2011. Warum er das Wahlrecht, Förderentscheidungen und die Rolle der Fürsprecher kritisch sieht – und welche Chancen er für die griechische Gemeinschaft erkennt?

Folgen Sie uns in den sozialen Medien!

Spende

Um unsere Qualitätsarbeit ohne finanzielle Schwierigkeiten weitermachen zu können bitten wir um Ihre Hilfe!
Schon mit einer kleinen Spende können Sie uns viel helfen.

Geben Sie ein Suchbegriff ein, um Ergebnisse zu finden.

Newsletter

Möchten Sie keine unserer neuen Artikel verpassen?
Abonnieren Sie jetzt!