Faszination Fundamente, Fluss und Fotografie. Interview mit Kolos Kirchner

Anlässlich der aktuellen Ausstellung „Mobilia” Kolos Kirchners, die im Géza-Féja-Gemeindehaus in Gran/Esztergom zu sehen ist, habe ich den Fotokünstler dazu befragt, was für eine Rolle in seinem persönlichen Leben die multiethnische Umgebung von Raitzenmarkt/Ráckeve und die deutsche Nationalitäten-Zugehörigkeit spielen. Herausgekommen ist ein authentisches und ehrliches Bekenntnis zu der deutschen Sprache und der Pflege der Nationalitätenkultur, der von der Donau beherrschten Landschaft der Tschepele-Insel sowie der regen Inbetriebshaltung des deutschen und

Deutsche Wurzeln im Semplin-Gebirge

Karlsdorf im Semplin-Gebirge bewahrt bis heute seine schwäbischen Wurzeln Zwischen Weinbergen lebt eine starke Gemeinschaft, geprägt von Traditionen, Festen und deutscher Kultur. Doch der Wandel ist spürbar: Die Sprache verschwindet langsam, während junge Familien neues Leben bringen. Kann die Balance zwischen Vergangenheit und Zukunft gelingen?

Mit Heimatpflege in die Stratosphäre

Eine Woche voller Musik, Tanz und echter Volkskultur: Der ungarndeutsche Musikant Franzl Mohl berichtet von seinen unvergesslichen Erlebnissen bei der Volksmusikwoche in Herrsching am Ammersee. Zwischen Jodlern, Workshops und nächtlichen Wirtshausrunden wird spürbar, wie lebendig Tradition sein kann – und warum sie Menschen über Grenzen hinweg verbindet.

Ein Bild und die Geschichte dahinter

Ein altes Foto, eine Tracht – und eine bewegende Familiengeschichte zwischen Warschad und der DDR. Über die Facebook-Seite „Sváb kultúra és történetek“ wird Erinnerung lebendig: Christine Thieme erzählt vom Neuanfang ihrer vertriebenen Familie, vom Stolz auf die schwäbische Herkunft und von einer Heimat, die nie verloren ging. Wie prägt Tradition Generationen? Und warum blieb die Verbindung nach Ungarn so stark? Jetzt weiterlesen und eintauchen!

Das ungarndeutsche Schulwesen im Wandel

Wie verändert sich das ungarndeutsche Schulwesen in Zeiten von Englisch-Dominanz und Identitätswandel? Im Gespräch gibt Lehrerin Eva Priegl ehrliche Einblicke in Chancen, Herausforderungen und persönliche Erfahrungen rund um Sprache, Tradition und Bildung am Friedrich-Schiller-Gymnasium. Ein Text über Engagement, Hoffnung und die Frage, wie ungarndeutsche Identität weitergegeben werden kann.

Eine Frage des Bekenntnisses

Ein Name ist mehr als nur ein Wort – er ist Erinnerung, Identität und Familienerbe. Ungarndeutsche erzählen, warum sie ihre einst madjarisierten deutschen Familiennamen wieder angenommen haben: aus Stolz, aus Verbundenheit mit den Vorfahren und als Zeichen einer neuen Freiheit. Welche Geschichten, Emotionen und Hürden dahinterstehen, zeigt dieser bewegende Beitrag.

Klare Kante

Ein Mann, der aneckt und bewegt: Franz König, Ex-Bürgermeister von Sóskút, sprach Klartext über Machtspiele und Industrieansiedlungen – und wurde so landesweit bekannt. Seine Lebensgeschichte ist geprägt von schwäbischem Erbe, politischer Aufrichtigkeit und wirtschaftlichem Aufbauwillen. Wie schaffte er es, aus einem Dorf einen Wirtschaftsstandort zu machen – und warum zog er sich nun zurück?

Zweisprachiger Erdenbürger | Teil 3

Mehrsprachigkeit ist ein wertvolles Geschenk! Die Bücher „The Bilingual Brain“ und „Zweisprachig aufwachsen“ zeigen, wie positiv sich Zweisprachigkeit auf die geistige Entwicklung, Kreativität und Empathie von Kindern auswirkt. Perfekte Sprachkenntnisse der Eltern sind nicht nötig – wichtig ist nur, die Sprache liebevoll im Alltag zu leben. Entdecke, warum Zweisprachigkeit so viele Chancen bietet!

Auch in der Diaspora für die deutsche Sache

Seit Jahrzehnten setzt sich Michael Frühwirth mit Herzblut für die ungarndeutsche Kultur in Wetschesch/Vecsés ein. Nun wurde er für sein Lebenswerk mit dem Pro-Cultura-Minoritatum-Hungariae-Preis ausgezeichnet. Sein Engagement für Traditionen, die Bewahrung der Sprache und den Brückenbau zwischen Generationen inspiriert bis heute. Welche Geschichten stecken hinter seinem Wirken?

Ungarndeutsche Parlamentarier im Portrait (3): Dr. István Hiller

Dr. István Hiller, Historiker, Minister a.D. und ungarndeutscher Abgeordneter, verbindet in seiner Biografie Ödenburger Heimatliebe mit leidenschaftlicher Sprachbegabung. Von Latein im Parlament bis bilingualer Kindheit zwischen ORF und ungarischem Fernsehen erzählt sein Werdegang von Brücken zwischen Kulturen. Wie prägt diese Vielfalt seine Politik? Erfahre jetzt spannende Details!

Ungarndeutsche Parlamentarier im Portrait (2): Dr. Johann Hargitai

Seit der letzten Sonntagsblatt-Ausgabe portraitieren wir ungarndeutsche Parlamentsabgeordnete. Die Vorstellung setzen wir mit Dr. Johann Hargitai fort, dem Ostbranauer Abgeordneten von Fidesz-KDNP. Der Abgeordnete vertritt im ungarischen Parlament seit über 25 Jahren die Ostbranau.

Tief verwurzelt

Jung, engagiert und voller Leidenschaft für die ungarndeutsche Kultur! Heidi Gerner aus Nadasch wurde mit dem Valeria-Koch-Preis ausgezeichnet – und das völlig zu Recht. Sie tanzt, musiziert, spricht schwäbischen Dialekt und inspiriert andere Jugendliche durch ihr aktives Engagement. Was treibt sie an? Was bedeutet ihr der Preis? Und wie lebt sie ihre Identität im Alltag? Lies rein und lass dich von ihrer Begeisterung anstecken!
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