Wenn die Häuser erzählen könnten

Was würden alte Häuser erzählen, wenn ihre Mauern sprechen könnten? Von Vertreibung und Verlust, von glücklichen Kindertagen, Familientraditionen und einer Heimat, die Generationen geprägt hat. Eine persönliche Reise nach Pari wird zum Abschied von der geliebten Oma – und zugleich zu einer bewegenden Begegnung mit ungarndeutscher Geschichte und den eigenen Wurzeln.

Geschichte in Stein meißeln

Wie lässt sich Geschichte in Stein meißeln? Der ungarndeutsche Künstler Johann Ruppert verarbeitet in Skulpturen, Grafiken und Bildern Vertreibung, familiäre Traumata und Fragen der Identität. Seine Werke sind persönliche Erinnerung und kulturelles Zeugnis zugleich – geprägt von Nadasch, deutscher Sprache und moderner Kunst. Warum ihm manche Skulpturen so viel bedeuten, dass er sie niemals verkaufen würde?

Ungarn im Herzen – Christoph Bathelt wird 50

Ungarn im Herzen, Mitteleuropa im Blick: Christoph Bathelt wird 50! Als Historiker, Kulturschaffender und Ungarnbeauftragter der Österreichischen Landsmannschaft setzt er sich seit Jahren für das deutsche Erbe, die Sprache und die Zukunft der Minderheiten in Mittel- und Osteuropa ein. Was ihn mit den Ungarndeutschen verbindet und was ihn antreibt?

Rollende Forint oder gut angelegtes Geld?

Millionenförderungen für ungarndeutsche Vereine – doch wohin floss das Geld wirklich? Das Sonntagsblatt hat die größten Empfänger unter die Lupe genommen: von Denkmälern über Blasmusik und Kulturfeste bis zu Renovierungen und Jugendarbeit. Dabei zeigt sich ein vielfältiges Bild zwischen engagierter Gemeinschaftsarbeit und offenen Fragen zur Transparenz.

Die vergessenen deutschen Straßennamen von Fünfkirchen

Fünfkirchen erzählt seine Geschichte auch durch vergessene Straßennamen: Ofnergasse, Fischmarkt oder Wagnergasse erinnern an deutsche Handwerker, Siedler und eine einst deutsch geprägte Stadtkultur. Alte Grundbücher machen sichtbar, wie eng Sprache, Alltag und Stadtgeschichte miteinander verbunden waren. Sollten diese Namen heute wieder auf Straßenschildern erscheinen

Traditionen in unserer modernen Gesellschaft – altmodisch oder wertvoll?

Sind Traditionen im 21. Jahrhundert wirklich überholt – oder gerade heute wichtiger denn je? Ungarndeutsche Bräuche, gemeinsames Feiern, Musik und Tracht stärkten einst Zusammenhalt und Zugehörigkeit. Auch in einer individualisierten, digitalen Gesellschaft können Traditionen Begegnungen schaffen und Generationen verbinden. Entscheidend ist, sie nicht starr zu bewahren, sondern zeitgemäß weiterzuentwickeln

Ein mittelosteuropäischer Lebensweg

Ein Leben zwischen Zwangsarbeit, verlorener Familie und drei Identitäten: Jurij Lapšin (Georg Arnold) wurde 1948 als Sohn eines deportierten Ungarndeutschen in Baschkirien geboren. Seine Geschichte erzählt von den Wunden des GULAG-Systems, jahrzehntelanger Trennung und einer bewegenden Wiederbegegnung mit seinen ungarischen Wurzeln. Sein letzter Wunsch berührt besonders. Erfahren Sie mehr über diesen außergewöhnlichen mittelosteuropäischen Lebensweg – lesen Sie den ganzen Beitrag!

Die Anfänge der reichsdeutschen nationalsozialistischen Frauenpolitik in Ungarn

Wie wurden junge ungarländische deutsche Frauen Mitte der 1930er Jahre für nationalsozialistische Ziele instrumentalisiert? Der Beitrag zeichnet den Aufstieg der NS-Funktionärin Irma Steinsch nach, ihre Schulungslager, ideologische Einflussnahme und den Konkurrenzkampf um die „Volkstumsarbeit“ in Ungarn – bis zum spektakulären Scheitern 1936. Ein bedrückender Einblick in politische Manipulation und Karriereambitionen.

Obzwar wenngleich

Robert Becker blickt kritisch auf Anpassung, Macht und Verantwortung innerhalb der ungarndeutschen Gemeinschaft. Zwischen kurzfristigem persönlichem Vorteil und dem Erhalt kultureller Identität stellt sich eine unbequeme Frage: Was hinterlassen wir kommenden Generationen – fruchtbaren Boden oder ausgelaugte Felder? Ein pointierter Essay über Opportunismus, Gemeinschaft und Zukunftsverantwortung.

„Wir hatten zwar Diskussionen, aber uns gut verstanden“

Überraschende Wende im Wuderscher Heimatmuseum: Georg Boros äußert sich zur Vertragsauflösung von Kathi Gajdos-Frank und spricht über 15 Jahre Zusammenarbeit, unterschiedliche Vorstellungen und einen unerwarteten Abschied. Trotz Diskussionen sei das Verhältnis gut geblieben. Was steckt hinter der Entscheidung – und wie geht es weiter?

Ein neues Kapitel in der parlamentarischen Vertretung der angestammten Nationalitäten Ungarns

Ein neues Kapitel für Ungarns Nationalitäten beginnt: neue parlamentarische Strukturen, ein eigenständiges Stellvertretendes Staatssekretariat und ein einstimmig gewählter Ausschussvorsitzender sollen ihre Interessen künftig stärken. Doch wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen verlangen Wachsamkeit und Zusammenhalt. Welche Chancen eröffnet die neue Legislaturperiode für die Ungarndeutschen und andere Nationalitäten?

Opas Fluchtroute 1944

Auf den Spuren der eigenen Familiengeschichte: Josef Szarvas fährt die Fluchtroute seiner Großeltern und seiner Mutter von 1944 mit dem Fahrrad nach – bis zum „Wagnerhof“ in Pfosendorf. Zwischen Erinnerungen, Zufällen und bewegenden Begegnungen wird die Reise zu einer ganz persönlichen Spurensuche. Was blieb nach acht Jahrzehnten von der Fluchtgeschichte erhalten?

Die Kartoffelsuppe

Der Duft einer Kartoffelsuppe weckt Erinnerungen an eine längst vergangene Kirchweih: Ringelspiel, Blasmusik, festlich gedeckte Tische und ein ganzes Dorf voller Vorfreude. Klara Burghardt erzählt von Kindheit, Gemeinschaft und Traditionen, die heute nur noch in Erinnerungen und vertrauten Rezepten weiterleben.

Reisenotizen (20) Ketsching(e)-Tuwoke

Wie viel schwäbisches Erbe lebt heute noch in Ketsching(e)-Tuwoke? Richard Guth begegnet Mundartsprechern, entdeckt überraschend viele deutsche Grabinschriften und hört Erinnerungen an Vertreibung, Zuwanderung und eine einst geschlossene Dorfgemeinschaft. Doch Abwanderung und Sprachverlust verändern den Ort spürbar. Eine Reise zwischen lebendiger Tradition und stillem Wandel. Jetzt weiterlesen und das Dorf neu entdecken!

Schlusswort – Letzte Botschaften der Kriegsgeneration festgehalten

Mit seinem zweibändigen Werk „Végszó“ bewahrt der Historiker Dr. Georg Ritter die letzten Botschaften der ungarndeutschen Kriegsgeneration. 162 Zeitzeugen berichten über Krieg, Vertreibung, Enteignung und Entbäuerlichung – differenziert, persönlich und jenseits einfacher Opfer-Täter-Bilder. Ihre Erfahrungen zeigen, was verloren ging und was für kommende Generationen weitergedacht werden muss.

Mehr Aufmerksamkeit dem alltäglichen Sprachgebrauch widmen

Sprache lebt nur, wenn sie im Alltag gesprochen wird. Im Großinterview blickt Prof. Dr. Elisabeth Sándor-Szalay auf zwölf Jahre Minderheitenarbeit zurück, erklärt Stärken und Schwächen des ungarischen Minderheitenschutzes und warnt vor Sprachverlust, Hassrede und indirekter Diskriminierung. Warum Gesetze allein Identität nicht bewahren können – und was sich dringend ändern muss.

Folgen Sie uns in den sozialen Medien!

Spende

Um unsere Qualitätsarbeit ohne finanzielle Schwierigkeiten weitermachen zu können bitten wir um Ihre Hilfe!
Schon mit einer kleinen Spende können Sie uns viel helfen.

Teilen:
Geben Sie ein Suchbegriff ein, um Ergebnisse zu finden.

Newsletter

Möchten Sie keine unserer neuen Artikel verpassen?
Abonnieren Sie jetzt!