
Auf den Spuren der eigenen Familiengeschichte: Josef Szarvas fährt die Fluchtroute seiner Großeltern und seiner Mutter von 1944 mit dem Fahrrad nach – bis zum „Wagnerhof“ in Pfosendorf. Zwischen Erinnerungen, Zufällen und bewegenden Begegnungen wird die Reise zu einer ganz persönlichen Spurensuche. Was blieb nach acht Jahrzehnten von der Fluchtgeschichte erhalten?
Vom Familienbetrieb zum industriellen Großabfüller. Josef Kleisz erzählt die Geschichte des Unternehmens,...
Der Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich, kurz VLÖ.
Ein Verein...
Sprache lebt nur, wenn sie im Alltag gesprochen wird. Im Großinterview blickt Prof. Dr. Elisabeth Sándor-Szalay auf zwölf Jahre Minderheitenarbeit zurück, erklärt Stärken und Schwächen des ungarischen Minderheitenschutzes und warnt vor Sprachverlust, Hassrede und indirekter Diskriminierung. Warum Gesetze allein Identität nicht bewahren können – und was sich dringend ändern muss.
Wie lebt ungarndeutsche Identität in einer globalisierten Welt weiter? Die junge Generation verbindet Tradition mit modernen Werten, digitalen Netzwerken und neuem Gemeinschaftsgefühl. Ob Sprache, Kultur oder Engagement: Wurzeln werden heute nicht nur bewahrt, sondern kreativ neu interpretiert. Warum gerade darin eine große Chance für die Zukunft der Ungarndeutschen liegt?
Welche Geschichten verbergen sich in alten Truhen, bemalten Möbeln und vergessenen Schätzen aus Großmutters Sommerküche? Volkskunsthandwerkerin Eva Ament spricht über ihre schwäbischen Wurzeln, jahrhundertealte Motive und die stille Bewahrung unseres kulturellen Erbes. Warum Tradition mehr als bloße Dekoration ist und wie sie lebendig bleiben kann, erfahren Sie im Interview.
Was bleibt, wenn Sprache, Mundart und Zugehörigkeit über Generationen verloren gehen? Aron August Hohmann erzählt von Familienerbe, Assimilation und der Suche nach einer Identität zwischen Ungarn und dem deutschen Sprachraum. Seine klare Botschaft: Erinnerung bewahren, Verbindungen neu schaffen und Herkunft selbstbewusst leben.
Wie entwickelte sich Sagetal vom landwirtschaftlich geprägten Dorf zu einer Hochburg wandernder Maurer? Der Beitrag erzählt von Tabakanbau, Auswanderung, Magyarisierung, wachsendem Wohlstand und den schweren Folgen des Ersten Weltkriegs. Eine Geschichte über Fleiß, soziale Gegensätze und den starken Willen zum Aufstieg. Jetzt weiterlesen und Sagetals bewegte Vergangenheit entdecken!
Volkskunde ist alles andere als verstaubt! Im SB-Sommerinterview erzählt Ibolya Englender Hock, warum Nationalitätenschulen für die ungarndeutsche Identität so wichtig sind – und wie Traditionen mit digitalen Lehrmitteln, Projekttagen und kreativen Ideen lebendig bleiben. Ein Gespräch über Sprache, Jugend und Zukunft.
Ein altes Klassenfoto öffnet den Blick auf ein fast vergessenes Kapitel der Banater Schwaben: Lager, Flucht, Mehrsprachigkeit und ein Leben zwischen Deutschen, Madjaren und Serben. Richard Guth erzählt anhand der Familiengeschichte von Emmerich Gulyás von Schmerz, Identität und überraschendem Miteinander.
Jules oder Gyula? Wolf oder Volf? Ein persönlicher Blick auf Vornamen, Minderheitenrechte und die Frage, wie viel Freiheit in Ungarn bei der Namenswahl wirklich bleibt. Robert Becker zeigt pointiert, warum Namen mehr sind als Formalitäten – sie berühren Identität, Zugehörigkeit und Anerkennung.
Mit Herzblut rettet Regisseur Norbert Pálinkás in Gallaß/Kalaznó alte schwäbische Bauernhäuser – und macht daraus ein bewegendes Videoprojekt. Zwischen Tradition, Selbstversorgung und Dorferneuerung zeigt er, wie Vergangenheit Zukunft werden kann. Ein spannender Blick auf Heimat, Handwerk und neue Chancen in der Tolnau.
Ungarn und Bayern verbindet mehr als Geschichte: Sprache, Kultur, Wirtschaft und Glaube könnten neue Brücken schlagen. Der Beitrag zeigt, welche Rolle die Ungarndeutschen dabei spielen können – von Bildung und Minderheitenpolitik bis zu ländlicher Entwicklung und kirchlichem Leben. Welche Chancen liegen in dieser alten Freundschaft? Jetzt weiterlesen!
Wer war Dr. Anton Szentfülöpi-König – jener Journalist, der das Bleyer’sche Sonntagsblatt entscheidend prägte? Seine Lebensgeschichte führt von der Batschka über Budapest bis in die Wirren des 20. Jahrhunderts: voller Haltung, Brüche und ungarndeutscher Verantwortung. Ein Blick auf einen fast vergessenen Vorgänger lohnt sich.
Eine deutsche Familie wagt den Neuanfang in Südungarn: Daniela Sibla erzählt vom Leben in Nadasch, vom Ungarischlernen, von Integration und einer Dorfgemeinschaft, die trägt. Zwischen deutschen Wurzeln, schwäbischer Mundart und neuen Herausforderungen entsteht ein ehrlicher Blick auf Heimat, Sprache und Ankommen. Jetzt das bewegende Interview lesen!
In Wemend verwandelt Rita Szelig ihre ungarndeutschen Wurzeln, harte Arbeit und viel Leidenschaft in feine Käseprodukte. Was vor sechs Jahren als Hobby begann, ist heute eine kleine Manufaktur mit wachsender Nachfrage – und großen Plänen für die Zukunft. Wie aus Milch, Mut und Handwerk „Käseműves” wurde?
Kötsching erinnert an seine Gefallenen des Ersten Weltkriegs: an deutsche und ungarische Namen auf dem Denkmal, an vergessene Familiengeschichten und an persönliche Spuren wie die Relikte des Arztes Lajos Weser. Ein bewegender Blick auf Verlust, Erinnerung und die Pflicht, Geschichte zu bewahren.
Wie klang das „Kaiserdeutsch“ der Habsburger? Der Beitrag zeigt, wie sich aus ostmittelbairischen Dialekten, höfischer Mehrsprachigkeit und sächsischem Kanzleideutsch das Schönbrunner Hochdeutsch entwickelte – mit nachhaltigem Einfluss auf das österreichische Standarddeutsch. Ein spannender Blick auf Sprache, Macht und Identität im Donauraum.
















