
Eine Woche voller Musik, Tanz und echter Volkskultur: Der ungarndeutsche Musikant Franzl Mohl berichtet von seinen unvergesslichen Erlebnissen bei der Volksmusikwoche in Herrsching am Ammersee. Zwischen Jodlern, Workshops und nächtlichen Wirtshausrunden wird spürbar, wie lebendig Tradition sein kann – und warum sie Menschen über Grenzen hinweg verbindet.
Vom Familienbetrieb zum industriellen Großabfüller. Josef Kleisz erzählt die Geschichte des Unternehmens,...
Der Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich, kurz VLÖ. Ein Verein in...
Der Nationale Atlas Ungarns beeindruckt kartographisch – doch blendet er zentrale historische Wahrheiten aus. Besonders die Geschichte der Ungarndeutschen, Assimilation und Vertreibung nach 1945 bleiben weitgehend unerwähnt. Was bedeutet es, wenn Karten sprechen, aber Geschichte schweigt? Ein kritischer Blick auf ein Werk, das mehrstimmig hätte sein müssen.
Ein Dorf, eine fast verlorene Stimme: Kötsching/Kötcse war einst eine deutschsprachige Insel im ungarischen Umfeld. Der Beitrag zeigt, wie politische und gesellschaftliche Einflüsse den schleichenden Sprachverlust beschleunigten – und welche wenigen Mundart-Fragmente bis heute überlebt haben. Ein stilles kulturelles Erbe, das bewahrt werden soll.
Es ist knapp über 50 Jahre her, dass eine Folge von Sagen, Märchen und überlieferten Erzählungen aus der Branauer Region (Komitat Branau) vom Leben der Bergleute erschien. Die Märchen der Branauer Bergleute wurden von Dr. Karl Vargha und Dr. Béla Rónai gesammelt und im Band “Der schlaue Bergmannsknappe” im Jahr 1973 vom Demokratischen Verband der Deutschen in Ungarn, Budapest herausgegeben.
Ein Name ist mehr als nur ein Wort – er ist Erinnerung, Identität und Familienerbe. Ungarndeutsche erzählen, warum sie ihre einst madjarisierten deutschen Familiennamen wieder angenommen haben: aus Stolz, aus Verbundenheit mit den Vorfahren und als Zeichen einer neuen Freiheit. Welche Geschichten, Emotionen und Hürden dahinterstehen, zeigt dieser bewegende Beitrag.
Die 1000-Seelen-Gemeinde Ratka im Tokajer Weinbaugebiet geht in Ungarn einen einzigartigen Weg: Gemeinderat und Deutscher Siedlungsgemeinderat bilden eine juristische Einheit. Das Modell stärkt Identität, Bildung und Finanzierung – trotz demografischer und wirtschaftlicher Herausforderungen. Warum Ratka bewusst „eine Insel“ bleiben will und was andere davon lernen könnten, lesen Sie im Artikel.
Johann Sebastian Bach – ein ungarndeutscher Musikfürst? Kurz vor seinem Tod diktierte Johann Sebastian Bach sein musikalisches Vermächtnis. Doch auch seine Herkunft fasziniert: Stammt die berühmte Bach-Familie aus dem ungarndeutschen Raum? Hinweise führen nach Oberungarn und prägen bis heute das kulturelle Selbstverständnis. Selbst Größen wie Franz Liszt, Zoltán Kodály und Béla Bartók standen unter seinem Einfluss. Entdecken Sie die spannende
Tradition trifft Weltkulturerbe.
In Großnaarad hält Johann Sárdi jun. ein jahrhundertealtes schwäbisches Handwerk lebendig: die Blaufärberei. Mit Indigo aus Indien, viel Geduld und internationalem Austausch verbindet er Chemie, Kultur und Kreativität. Wie eine kleine Werkstatt Teil des UNESCO-Weltkulturerbes wurde und warum Blaudruck auch heute noch fasziniert – das erfahren Sie im Interview.
Herkunft verpflichtet: Die ungarndeutsche Studentin Kinga Magenheim war Delegierte beim ersten Deutsch-Ungarischen Jugendparlament im ungarischen Parlament. Sie spricht über Identität, gelebte Diskussionskultur, historische Verantwortung und ihren Einsatz für die Zukunft der Ungarndeutschen – geprägt von Familiengeschichte und persönlicher Haltung. Ein Porträt über Mut, Engagement und Brückenbauen.
Das DAAD-Informationszentrum Budapest schließt nach über 20 Jahren seine Türen – ein spürbarer Einschnitt für das deutsch-ungarische Bildungsumfeld. Trotz weltweiter Umstrukturierung betont der DAAD seine weitere Verantwortung gegenüber ungarischen Studierenden und Forschenden. Beratung und Programme bleiben bestehen, doch die physische Präsenz geht verloren. Was bedeutet das langfristig für akademische Mobilität?
Die einsame Nachtigall der ungarndeutschen Lyrik: Valeria Koch. Johann Till zeichnet das Porträt einer Dichterin, deren kurze, dichte Gedichte von Einsamkeit, Trauer und existenzieller Suche geprägt sind – und doch auch von Leidenschaft und Sehnsucht aufblitzen. Sprachlich brillant, innerlich zerbrechlich, bleibt ihr Werk ein bewegendes Zeugnis ungarndeutscher Literatur.
Es ist knapp über 50 Jahre her, dass eine Folge von Sagen, Märchen und überlieferten Erzählungen aus der Branauer Region (Komitat Branau) vom Leben der Bergleute erschien. Die Märchen der Branauer Bergleute wurden von Dr. Karl Vargha und Dr. Béla Rónai gesammelt und im Band “Der schlaue Bergmannsknappe” im Jahr 1973 vom Demokratischen Verband der Deutschen in Ungarn, Budapest herausgegeben.
Aus tiefem Glauben und unbeirrbarem Pflichtbewusstsein prägte Pfarrer Robert Danielisz über Jahrzehnte die Gemeinde Harkau – in Ungarn wie im hessischen Exil. Sein Wirken für die Vertriebenen, seine Menschlichkeit und sein unerschütterliches Engagement machen ihn bis heute zu einer beeindruckenden Persönlichkeit. Wer war dieser Mann, der „lebendige Steine“ zu geistlichen Häusern formen wollte? Entdecke seine außergewöhnliche Lebensgeschichte im vollständigen Artikel!
Erika Rierpl – Auslandsdeutsche des Jahres 2025 – erzählt, wie ihre schwäbischen Wurzeln, prägende Kindheitserlebnisse und der Wunsch, „für die Gemeinschaft, mit der Gemeinschaft“ zu arbeiten, ihren Weg formten. Heute setzt sie sich mit voller Leidenschaft für die ungarndeutsche Kultur ein. Ihre Botschaft: Identität lebt durch Engagement, Mut und Zusammenhalt.
Ein berührender Blick zurück: Ein Mann zwischen Dorftradition und modernem Leben, zwischen Schwäbisch und Hochdeutsch, zwischen Herkunft und Zukunft. Wie prägt Sprache unsere Identität – und können wir je ganz „weg“ von unseren Wurzeln?
Ein kleines Dorf mit großer Geschichte: Sagetal zählt heute zu den „deutschesten“ Orten Ungarns – doch hinter den Zahlen stecken bewegende Jahrhunderte voller Neubeginn, Verlust und lebendiger Traditionen. Wie wurde aus einer entvölkerten Siedlung eine blühende ungarndeutsche Gemeinde? Und weshalb lohnt sich ein Blick in ihre Vergangenheit?

















