Faszination Fundamente, Fluss und Fotografie. Interview mit Kolos Kirchner

Anlässlich der aktuellen Ausstellung „Mobilia” Kolos Kirchners, die im Géza-Féja-Gemeindehaus in Gran/Esztergom zu sehen ist, habe ich den Fotokünstler dazu befragt, was für eine Rolle in seinem persönlichen Leben die multiethnische Umgebung von Raitzenmarkt/Ráckeve und die deutsche Nationalitäten-Zugehörigkeit spielen. Herausgekommen ist ein authentisches und ehrliches Bekenntnis zu der deutschen Sprache und der Pflege der Nationalitätenkultur, der von der Donau beherrschten Landschaft der Tschepele-Insel sowie der regen Inbetriebshaltung des deutschen und serbischen (!) Nationalitäten-Netzwerkes zwischen den Gemeinden Raitzenmarkt/Ráckeve, Tekele/Tököl, Taks/Taksony, Lórév, Szigetbecse usw.

Reportage über die Landler in Neppendorf (Siebenbürgen) aus den 80ern

Neben den im Mittelalter entstandenen sächsischen (mosel- und rheinfränkischen) Gemeinden, bzw. in der Nachbarschaft der während des Schwabenzugs vor Ort neue Heimat gefundenen Banater Schwaben war auch eine urspünglich österreichische Bevölkerung in Siebenbürgen bekannt, namentlich die Landler. Die ersten protestantischen Siedler waren wegen ihrer Religion gezwungen, Salzkammergut und Steiermark zu verlassen, demzufolge nahmen sie die Richtung nach Siebenbürgen, wo sie

Das Schicksal der Bukowinadeutschen

Ein Artikel aus 1951 – der im Büchlein „Aus donauschwäbischem Erbe“ von Hans Diplich (1952) gefunden wurde – berichtet: Für eine kleinere Gruppe von Bukowinadeutschen findet die schon zehn Jahre währende Irrfahrt ihren Abschluss. Als die ehemaligen Kolonisten aus der Bukowina (etwa 80 000 Seelen) aus Bessarabien (80 000) und der Dobrudscha (12 000) aufgefordert wurden, ihre Heimat zu verlassen,

Jakob Bleyers Zeitung: das SONNTAGSBLATT

Die politische Konzeption Jakob Bleyers Vor 100 Jahren stieg Jakob Bleyer in die Politik ein Die bedeutendste Persönlichkeit der ungarndeutschen Geschichte von 1917 bis zu seinem Tod 1933 war Jakob Bleyer. Am 25. Januar 1874 in Tscheb, in der nach 1918 jugoslawischen Batschka, als Sohn bäuerlicher Eltern geboren, war ihm die bäuerliche Lebenswirklichkeit der ungarndeutschen Bauern zutiefst vertraut. Er besuchte

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