
Eine Linde als lebendiges Mahnmal: 80 Jahre nach der Vertreibung aus Plankenhausen wird Geschichte greifbar. Die bewegende Gedenkfeier verbindet Erinnerung, Schmerz und Hoffnung auf Versöhnung. Persönliche Schicksale, gemeinsames Gedenken und ein starkes Zeichen für Zusammenhalt stehen im Mittelpunkt. Was bedeutet Heimat – damals und heute?
Vom Familienbetrieb zum industriellen Großabfüller. Josef Kleisz erzählt die Geschichte des Unternehmens,...
Der Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich, kurz VLÖ. Ein Verein in...
Ab heute können europäische Bürger überall online die Europäische Bürgerinitiative für die Minderheiten und die kulturelle und sprachliche Vielfalt in Europa unterstützen. Hier erfahren Sie mehr über das Ziel der Initiative.
Die Homepage der Europäischen Commision um direkt zu unterschreiben: https://ec.europa.eu/citizens-initiative/32/public/index.do…
von Erwin Josef Ţigla
stell. Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat,
Vorsitzender des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen, Reschitza
Vier Schriftsteller im Mittelpunkt: Otto Alscher, Alexander Tietz, Peter Jung und Adam Müller-Guttenbrunn
Als mich Anfang Mai der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat, Dr. Johann Fernbach, anrief und bat, ich möge den Festvortrag zu
Von Georg Krix
Über die Minderheitenpolitik Ungarns bzw. über das heute gültige Minderheitengesetz zu reden gilt allgemein als eine „heikle Aufgabe”. Warum? Weil eben Theorie und Praxis mit einander entgegengesetzten Vorzeichen zu registrieren sind. Als Beispiel: Die Theorie, – die vom Gesetz bestimmt wird -, nach welcher die nationale Minderheit ihr Dasein leben darf und soll, basiert auf dem Grundgedanken:
Von Dr. Jenő Kaltenbach
Die deutsche Selbstverwaltung einer Gemeinde nahe Budapest veröffentlichte auf Facebook einen Aufruf zum herannähernden Faschingsball. Kurz danach konnte man dazu folgenden Kommentar lesen:
„entschuldigt, aber wenn ich irgendwo auf der Welt eine ungarische Gemeinschaft besuche erfahre ich dass sie ungarisch reden und, was für ein Wunder, bei euch auch. Wenn ihr hier geboren seid und als
Von Patrik Schwarcz-Kiefer
Über meinen Weg zum Ungarndeutschtum
Als ein geborener Fünfkirchner war mir immer bekannt, dass es eine große deutsche Minderheit in Ungarn gibt, jeder Vierte meiner Klassenkameraden hatte einen deutschen Familiennamen und alle hatten eine Geschichte über Großeltern, die gar kein Wort auf Ungarisch konnten. Ich gehörte zu dieser Gruppe mit deutschem Namen, und wir hatten noch was
Sie wurden misshandelt, vertrieben und ermordet: Von den ursprünglich 550.000 Donauschwaben gibt es heute nur noch rund 4000. Bisher ein Tabuthema. Jetzt erlaubt Serbien das Gedenken an die Opfer.
Jahrzehntelang wurde das Thema totgeschwiegen, jetzt erlaubt Serbien das Gedenken an Hunderttausende vertriebener Deutscher nach dem Zweiten Weltkrieg. Der serbische Regierungschef Aleksandar Vucic weihte am Samstag in der Gemeinde Jarek nördlich
Der fünfte Artikel unserer Artikelreihe zum Thema der Zweisprachigkeit der Ungarndeutschen ist der fünfte Teil des Artikels über den Vortrag von Ágnes Sauer (erschien in Sonntagsblatt 2010/1). Den ersten Teil finden Sie hier, den Zweiten hier, den Dritten hier und den vierten hier.
Gyula, den 23. 10. 2009 – Vortrag von Agnes Sauer (Auszüge)
Das weitere Ziel wurde nicht erreicht:
Bei „Hubers“ handelt es sich um eine Musiker-Dynastie. Der im Jahre 1784 in Hof im Leithagebirge geborene Michael Huber kam 1805 als Kantorlehrer in die Banater Gemeinde Warjasch. Sein Sohn, Karl Huber (1827-1885), ein musikalisch hochbegabter Junge, genoss eine gründliche einschlägige Ausbildung und hatte eine steile Karriere vor sich.
Eugen Huber, Karls Sohn, der am 15. 9. 1851 in Pest
Von Georg Krix
Bald nach der (zweiten, auf Grundlage eines aufgezwungenen faulen Kompromisses zustande gekommenen) Vereinsgründung im August wurde dieser schon am 19. September 1924 vom damaligen Minister des Innern, Iwan Rakokovszky, genehmigt. Die Regierung zeigte sich entgegenkommend, Ministerpräsident Graf Bethlen gratulierte und versprach die Arbeit des Vereins zu unterstützen. Wirklich hat die Regierung auch eine finanzielle Unterstützung zugesagt, die
Der vierte Artikel unserer Artikelreihe zum Thema der Zweisprachigkeit der Ungarndeutschen ist der vierte Teil des Artikels über den Vortrag von Ágnes Sauer (erschien in Sonntagsblatt 2010/1). Den ersten Teil finden Sie hier, den Zweiten hier und den Dritten hier.
Gyula, den 23. 10. 2009 – Vortrag von Agnes Sauer (Auszüge)
Das gilt auch für uns. Wir, Ungarndeutsche haben keine
Von Angela Korb
Ungarndeutsche
gekreuzigt begraben
gepriesen vertrieben
gelassen verlassen
Die erste Generation starb
– die Überlebenschancen waren gering.
Die zweite Generation lebt
– sie war überwiegend kräftig
Die dritte Generation glaubt zu leben
– die unterste Stufe des Seins ist auch
mehr als Nicht-Sein!
Der Chor der Engel
unter der Leitung
des begnadeten Luzifer
gibt am 666. Tag
des
von Clara Akinyosoye
Rund 100.000 Menschen mit burgenländischen Wurzeln leben auf dem amerikanischen Kontinent. Viele haben sich ein Heimatbewusstsein erhalten.
Zugegeben, oft vergesse ich den österreichischen Nationalfeiertag“, gesteht Elisabeth Richter, Tochter einer burgenländischen Einwandererfamilie aus Chicago. Geboren ist die 44-jährige Bankangestellte in den USA. Sie definiert sich selbst als „Amerikanerin mit burgenländischen Wurzeln“.
Die jungen Burgenländer sind in den USA
Der dritte Artikel unserer Artikelreihe zum Thema der Zweisprachigkeit der Ungarndeutschen ist der zweite Teil des Artikels über den Vortrag von Ágnes Sauer (erschien in Sonntagsblatt 2010/1). Den ersten Teil finden Sie hier und den Zweiten hier.
Gyula, den 23. 10. 2009 – Vortrag von Agnes Sauer (Auszüge)
Die zweisprachige Erziehung hängt mit wenig Ausnahmen nicht von den Fähigkeiten und
Konrad Zacher packte 1820 seine Sachen. Als Weber, den Beruf hatte er gelernt, musste sich doch auch Tausende Kilometer von Grossingersheim im Süden Deutschlands etwas finden lassen. Sein Leben war arm, die Verlockungen aus der Fremde schienen gross. Versprochen waren Land, jahrelange Steuerfreiheit, Kredite, kein Militärdienst und Selbstverwaltung. Der Plan war gefasst, ein Plan, wie ihn Ende des 18. und
Von Stefan Pleyer
Mein ungarländisches Deutschtum – ein Sonderweg zur Identität
Einem jungen Mann ist es selbstverständlich, sich früher oder später auf den manchmal scholligen Weg der Identitätssuche zu begeben. Natürlich auch wir, Jugendliche, versuchen dazu den richtigen Pfad zu finden, wo am Ende uns selbst finden können. Ein weiser Mann sagte: „Solum Ipsum”– das bedeutet: völlig mir zu sein,

















