80 Jahre Vertreibung aus der alten Heimat

Heute vor 80 Jahren begann die Vertreibung der Deutschen aus Ungarn – als erste Gemeinde traf es das nahe Budapest gelegene Wudersch. Seit über zehn Jahren begehen wir am 19. Januar den Gedenktag der Verschleppung und Vertreibung. Anlässlich des Gedenktages lesen Sie einen Beitrag des Heimatvertriebenen Johann Geigl aus Plankenhausen/Győrsövényház.

Einige Krümel aus der schon längst vergessenen Kötschinger Mundart (Kötsching 24)

Ein Dorf, eine fast verlorene Stimme: Kötsching/Kötcse war einst eine deutschsprachige Insel im ungarischen Umfeld. Der Beitrag zeigt, wie politische und gesellschaftliche Einflüsse den schleichenden Sprachverlust beschleunigten – und welche wenigen Mundart-Fragmente bis heute überlebt haben. Ein stilles kulturelles Erbe, das bewahrt werden soll.

Aus lebendigen Steinen Gott wohlgefällige geistliche Häuser bauen

Aus tiefem Glauben und unbeirrbarem Pflichtbewusstsein prägte Pfarrer Robert Danielisz über Jahrzehnte die Gemeinde Harkau – in Ungarn wie im hessischen Exil. Sein Wirken für die Vertriebenen, seine Menschlichkeit und sein unerschütterliches Engagement machen ihn bis heute zu einer beeindruckenden Persönlichkeit. Wer war dieser Mann, der „lebendige Steine“ zu geistlichen Häusern formen wollte? Entdecke seine außergewöhnliche Lebensgeschichte im vollständigen Artikel!

„Deutscheste“ Ortschaften Ungarns: (1.1) Sagetal

Ein kleines Dorf mit großer Geschichte: Sagetal zählt heute zu den „deutschesten“ Orten Ungarns – doch hinter den Zahlen stecken bewegende Jahrhunderte voller Neubeginn, Verlust und lebendiger Traditionen. Wie wurde aus einer entvölkerten Siedlung eine blühende ungarndeutsche Gemeinde? Und weshalb lohnt sich ein Blick in ihre Vergangenheit?

Mobile Seelsorge

Ein Stück bewegte Nachkriegsgeschichte: In Hessen fuhren jahrzehntelang Kapellenwagen durchs Land, um heimatvertriebene Katholiken seelsorgerisch zu betreuen. Die „Ostpriesterhilfe“ unter Pater Werenfried van Straaten brachte Glauben, Trost und Gemeinschaft dorthin, wo keine Kirchen standen. Eine außergewöhnliche Mission auf Rädern, die Spuren bis heute hinterließ.

Umstände und Konsequenzen der Siedlungsgeschichte Kötschings/Kötcse. Die seltsame Siedlungsstruktur (Kötsching 23)

Die Siedlungsgeschichte Kötschings offenbart ein bewegtes Bild: Migration statt einmaliger Ansiedlung, religiöse Freiräume unter den Antals, harte Lebensbedingungen mit Seuchen, Hunger und Bedrohung durch wilde Tiere. Trotz hoher Sterblichkeit wuchs das Dorf – mit vielfältigen Siedlungsformen vom Straßendorf bis zum Haufendorf. Ende des 19. Jahrhunderts verdrängte die Magyarisierung das Deutsche fast völlig.

Bindeglied Großeltern

Ein bewegendes Gespräch mit Susanne Fretsch zeigt, wie ihre Großeltern als ungarndeutsche Vertriebene nach Zwickau kamen und dort ein neues Leben aufbauten. Die Erzählungen über Heimat, Traditionen und Zusammenhalt prägen bis heute die Familie und lassen Vergangenheit lebendig werden. Doch wie viel davon bleibt in den nächsten Generationen bestehen? Erfahre mehr über eine Geschichte zwischen Verlust, Neubeginn und Erinnerung – lies weiter!

SB, 08-11 Unterwegs auf Opas Fluchtroute 1944

Ein bewegendes Abenteuer auf zwei Rädern: Josef Szarvas (73) folgte im Sommer 2024 mit dem Fahrrad den Spuren der Semlaker Flüchtlinge von 1944. Auf ihrer Fluchtroute erlebten er und sein Freund Bernhard nicht nur atemberaubende Landschaften, sondern stießen auch auf deutsche Spuren, bewegende Begegnungen und die Härten des damaligen Weges. Eine Reise voller Emotionen, Geschichte und Wiederentdeckungen.

Die meteorologischen Verhältnisse beeinflussen die Auswahl des Datums der kirchlichen Festtage

Warum wurde der Kirchweihtag in Kötsching 1798 nicht am 11., sondern erst am 21. November gefeiert? Eine spannende Spur führt über Wetterverhältnisse, alte Bräuche und Migration aus Hessen. Werfen Sie mit uns einen Blick auf klimabedingte Kalenderkorrekturen und kulturelle Kontinuitäten über Generationen hinweg!

Im Trubel der Geschichte | Teil 5

Ein lebensnaher Rückblick eines Heimatvertriebenen aus Wudersch: Norbert Riedl erzählt von Familie, Urlauben in Spanien und auf Teneriffa, beruflichen Erfolgen und besonderen Festen. Sein lebendiger Stil vermittelt uns Einblicke in ein bewegtes Leben voller kleiner, berührender Momente.

Im Trubel der Geschichte (Teil 4)

Einblicke in ein bewegtes Leben – Norbert Riedls Erinnerungen Familienglück, berufliche Erfolge und humorvolle Anekdoten prägen das Jahr 1976 bis 1978 im Leben des Heimatvertriebenen Norbert Riedl. Ob Robert auf dem Karussell, Begegnungen mit Prominenten auf Teneriffa oder urkomische Urlaubsnamen – hier wird Geschichte lebendig und persönlich erzählt. Lass dich von diesen liebevollen Rückblicken verzaubern und tauche ein in ein vergangenes Jahrzehnt!

Groß-Bieberau als Wurzel der Fruchtbarkeitsmagie (Kötsching 21)

Die geheimnisvolle Verbindung zwischen Kötsching und Groß-Bieberau: Spurensuche in den Kirchweihbräuchen Warum erinnert sich die Kötschinger Gemeinde fast ausschließlich an Groß-Bieberau als Herkunftsort? Die Geschichte führt uns zu Konrad Storck, einem wohlhabenden Müller, der nicht nur eine Glocke für die Kirche finanzierte, sondern möglicherweise auch die Kirchweihtraditionen mitprägte. Könnte der Sankt-Martinstag aus Bieberau hier weitergelebt haben? Und welche Bedeutung hat der rätselhafte magische Kreis im Kirchhof? Die Spurensuche reicht tief

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