Heimat verbindet – über Grenzen und Generationen hinweg

Heimat verbindet über Grenzen und Generationen hinweg: Beim 5. Donauschwäbischen Welttreffen in Ungarn und Serbien wurde Geschichte lebendig, wurden Wurzeln neu entdeckt und Brücken für die Zukunft gebaut. Begegnungen, Gedenkmomente, Musik und Tanz machten deutlich: Heimat ist mehr als ein Ort – sie ist ein Band der Zusammengehörigkeit. Was bewegte die Teilnehmenden besonders? Tauchen Sie ein in eine emotionale Reise zwischen Vergangenheit und Zukunft!

Es gibt immer einen Weg zurück – Eindrücke aus Tscheb

Von Patrik Schwarcz-Kiefer  Im April organisierte die Jakob Bleyer Gemeinschaft eine Reise in den Geburtsort des größten ungarndeutschen Politikers und Namensgebers des Vereins, Jakob Bleyer, nach Tscheb / Čelarevo. Die 25-köpfige Gruppe hat unter anderem den Friedhof des Dorfes aufgesucht, wo sie zufälligerweise das Grab der Eltern von Jakob Bleyer gefunden hat, in einem guten Zustand, aber mit einer Inschrift,

Jubiläumsfeier der Jakob Bleyer Gemeinschaft im September

Die Jakob Bleyer Gemeinschaft feiert dieses Jahr das 25-jährige Jubiläum ihres Bestehens. In diesem Vierteljahrhundert ist viel geschehen, viele haben unsere Arbeit unterstützt, viele haben sich mit unserem Verein in Kontakt gesetzt, sowohl in Ungarn als auch in den Teilen der Welt, wo noch eine deutsche Bevölkerung lebt. Unser Ziel war und wird sein, dass wir die deutsche Sprache und

Es ist offiziell: 1.128.385 zertifizierte Unterschriften für die MSPI

FUEN-Präsident Vincze: „Wir wollen, dass die Europäische Union unsere Gemeinschaften schützt und unsere kulturellen und sprachlichen Rechte fördert” Es ist offiziell: Die Minority SafePack Initiative ist eine erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative. Die nationalen Behörden aller 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben die unterzeichneten Unterstützungserklärungen überprüft. Insgesamt wurden 1.128.385 Unterschriften anerkannt. Es ist nun auch offiziell bescheinigt, dass die MSPI in folgenden

Ungarn und das Burgenland unterzeichneten eine politische Erklärung

Der parlamentarische Staatssekretär des ungarischen Außenhandels- und Außenministeriums, Levente Magyar, und der burgenländische Landeshauptchef, Hans Niessl unterzeichneten am Mittwoch (11. Juli 2018, S. P.) in Budapest eine politische Erklärung darüber, dass sie auf dem Gebiet der verkehrsinfrastrukturellen und kulturellen Investitionen auch in der Zukunft zusammenarbeiten wollen. Vor der Unterzeichnung führten beide Politiker Gespräche über die grenzüberschreitende Kooperation, und neben Themen

„Franzosen” in Transdanubien – Hegyháter Geschichten I.

Die deutsche Geschichte des Branauer Bergrückens (Hegyhát) ist landesweit und auch regional wenig bekannt, obwohl das Gebiet der Nordwestbranau bis zur Vertreibung über sehr viele rein deutsche Dörfer und auch Kleinstädte wie Magotsch/Mágocs, Schaschd/Sásd oder Gödring/Gödre verfügte. Das Schicksal dieser Region gehört zu den traurigsten des Ungarndeutschtums, da in den früher rein deutschen Dörfern heute wenige Deutsche leben oder es

Zieht Imre Nagy um?

Von Patrik Schwarcz-Kiefer Die Beurteilung der Tätigkeit von Imre Nagy stand in den letzten Wochen, Monaten im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Die eine Seite sagt, dass der Märtyrerministerpräsident alle seine früheren Sünden durch seine Rolle in der Revolution von 1956 wettgemacht hätte, deswegen sollte er einen Platz unter den ungarischen Helden genießen. Die andere Seite, wozu auch ich gehöre, kann

EU-Auslandsdeutsche bald in der Bundeswehr?

von Stefan Pleyer Die Bundeswehr kämpft seit Jahren mit Personalmangel, deswegen erwägen die deutschen Streitkräfte die Rekrutierung von Ausländern, höchstwahrscheinlich aus den Staaten der Europäischen Union. Dies könne die Tore auch für die in den EU-Ländern lebenden Auslandsdeutschen (aus Ungarn, Polen, Rumänien, usw.) öffnen und eine militärische Karriere in Deutschland eröffnen. Noch vor paar Monaten war keine Rede von einer

Abgeordneter der Ungarndeutschen im Parlament: Emmerich Ritter- ein Portrait

von Richard Guth Als gemeinsamen und historischen Erfolg wertete die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) den Einzug des bisherigen Parlamentarischen Fürsprechers der Ungarndeutschen, Emmerich Ritter, ins Parlament. Der aus Wudersch stammende 65-jährige Volkswirt wurde mit 25.660 Stimmen gewählt und erhielt 3.000 Stimmen mehr als für einen Parlamentssitz erforderlich. Insgesamt ließen sich im Vorfeld über 33.000 Ungarndeutsche registrieren, etwa 78 % gaben

Der Doppelpass der Südtiroler sorgt für Spannungen zwischen Rom und Wien

Das Thema Doppelpass sorgt erneut für Spannungen zwischen Rom und Wien. Der italienische Minister für die Beziehungen zum Parlament, Riccardo Fraccaro, erklärte am Montag, dass der Wille der österreichischen Regierung, eine doppelte Staatsbürgerschaft für Südtiroler einzuführen, „besorgniserregend” sei. ”Sollte das bestätigt werden, was österreichische Medien berichten, wären wir mit einer unangebrachten und feindlichen Geste konfrontiert, die wir mit Entschlossenheit ablehnen

„Glaube stiftet Gemeinschaft”: die 59. Gelöbniswallfahrt der Donauschwaben in Altötting

Dr. Kathi Gajdos-Frank PhD, Direktorin, Jakob Bleyer Heimatmuseum Wudersch Von jeder Haustür geht ein Weg nach Altötting, lautet das Sprichwort, das ich von meinen bayerischen Verwandten gehört habe. Jedes Jahr machen sich tausende von Pilgerinnen und Pilger auf den Weg nach Altötting, und auf Einladung des St. Gerhards-Werkes e.V. konnte auch ich am 7. – 8. Juli an einer Wallfahrt,

Der „Gute Hirte” der Sövényházer Deutschen wieder daheim

von Johann Geigl Die Wiedereinweihung des Denkmals der „Gute Hirte, nach einer Komplettsanierung,  und die Enthüllung einer Gedenktafel zur Erinnerung an die Flucht und Vertreibung der deutschstämmigen Familien aus den Orten Györsövényház  ( Plankenhausen ) und Lébény  ( Leyden ) waren Anlass für die  Reise vom 22. – 26. Juni 2018. Die Interessengemeinschaft der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge aus dem Kreis

Linke will die „revanchistischen” ostdeutschen Straßennamen tilgen

Rheinland-Pfalz/Ahrweiler – Jetzt soll es Tilsit, Stettin, Küstrin, Danzig und Breslau an den Kragen gehen. Für die Linke sind Benennungen nach diesen Städten „revanchistische Straßennamen“. Wolfgang Huste, Stadtrat in Bad Neuenahr-Ahrweiler, fordert Umbenennungen in dem 27.000 Einwohner zählenden Städtchen. Absurde Begründung: Die hunderte Jahre alten deutsche Städtenamen stünden für „NS-Ideologie“. Der 63-jährige Sozialist hat es politisch weniger weit gebracht, als

LdU-Pressemitteilung: Staatliche Förderung der Nationalitäten soll 2019 deutlich erhöht werden

Beschlüsse bezüglich der bildungspolitischen und kulturellen Arbeit der Landesselbstverwaltung, sowie der Bericht des ungarndeutschen Abgeordneten Emmerich Ritter über seine Tätigkeit seit den Wahlen am 8. April standen im Mittelpunkt der am 7. Juli abgehaltenen Sitzung der Vollversammlung der LdU. Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen ist ihrem bildungsstrategischen Ziel, immer mehr Kindergärten und Schulen der deutschen Nationalität in der Trägerschaft von örtlichen

15.000 Buren planen aus Südafrika nach Russland auszuwandern

15.000 Buren planen laut Medienberichten aus Südafrika nach Russland auszuwandern. Dieser Schritt wird nach einer Reihe von Morden erwogen, zu denen die südafrikanische Regierung ermutigt haben soll. Die Opferzahl unter Südafrikas Weißafrikaner steigt monatlich an — oft grausam abgeschlachtet und verstümmelt bei Hassverbrechen. Daher erwägen 15.000 von ihnen die Masseneinwanderung nach Russland. Russlands humanitäre Aufnahme der Flüchtlinge wird aufgrund einer

Reisenotizen: Roggendorf/Kiszsidány

von Richard Guth April 2018: Es gibt Orte, die man – wie so „schön” heißt – links liegen lässt, oft zu Unrecht. Zu diesen Ortschaften zählt ohne Zweifel Roggendorf, auf Ungarisch Kiszsidány, früher Németzsidány, unweit der Stadt Güns. Dass der Ort links liegen lässt, ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass er ein Sackgassendorf ist, wohl aber an einer Kreisstraße gelegen,

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