Deutschsprachige Ortsschilder in Plankenhausen/Győrsövényház

Die Interessengemeinschaft der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge traf sich zum, inzwischen obligatorischen, Jahrestreffen Ende Oktober in Weilburg-Kubach. Der Sprecher der IG, Johann Geigl, informierte über den aktuellen Stand der noch laufenden Projekte. Die Sanierung der alten Friedhofskapelle aus dem Jahr 1927 kann voraussichtlich erst im nächsten Jahr begonnen werden. Der Finanzierungsplan kann erst im ersten Quartaldes kommenden Jahres endgültig verabschiedet werden. Es wird noch  eine Entscheidung eines Sponsors abgewartet. Im Weilburger

Edmund-Steinacker-Gedenkfeier

Von Patrik Schwarcz-Kiefer Am 25. Oktober fand im Károlyi-Schloss (Petőfi-Literaturmuseum) in Budapest eine Edmund-Steinacker-Gedenkveranstaltung statt. Die Veranstaltung eröffnete Dr. Ing. Georg Kramm, Vorsitzender der Jakob Bleyer Gemeinschaft. In seiner Rede hob er den interessanten Lebensweg Steinackers hervor. Steinacker war nämlich ein Dissimilierter, der nur später in seinem Leben seine deutsche Identität erkannte und erlebte. Laut Kramm ist Steinackers Beispiel wichtig für uns, da ohne eine Art von Dissimilaton würde das

Heute werden neue Nationalitätsselbstverwaltungen gewählt

Von Patrik Schwarcz-Kiefer Es ist fünf Jahre her, dass die ungarischen Staatsbürger das letzte Mal bei den Kommunalwahlen ihre örtlichen Vertreter wählen konnten. Die Kommunalwahlen spielen nicht nur für die Mehrheitsgesellschaft, sondern auch für die Nationalitäten eine wichtige Rolle . Es werden nämlich die örtlichen, Komitats- und Landesnationalitätsselbstverwaltungen gewählt. Auf der Landesebene, wie gewohnt, gibt es nur eine Liste, wofür die künftigen Mitglieder der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen nach verschiedenster Methodik

Nachruf auf Franz Wesner (1927 – 2019)

Von Dr. Johann Till Am 14. September verstarb unser Freund und Mitstreiter Franz Wesner im Alter von 92 Jahren. Ich habe mit Franz noch eine Woche vor seinem plötzlichen  Tod  telefoniert. Sein Denk- und Sprachvermögen waren immer noch erstaunlich gut, ebenso seine Schrift, die er allerdings vor einigen Jahren (wegen des Wackelbildes) auf Druckbuchstaben umstellte. Wie ihr vielleicht wisst, ließ er sich nicht mehr überreden, auf die digitale Schreibweise umzustellen.

EIN WEITERER SIEG FÜR DIE EUROPÄISCHEN NATIONALEN UND SPRACHLICHEN MINDERHEITEN VOR DEM GERICHTSHOF DER EU

Die Befürworter der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) Minority SafePack wurden vom Europäischen Gerichtshof zum zweiten Mal in einer von Rumänien gegen sie erhobenen Klage bestätigt. Am 28. Juni 2017 erhob das Land beim Gerichtshof Klage auf Aufhebung der Entscheidung der Kommission zur Registrierung der Europäischen Bürgerinitiative. Das Urteil des Gerichts bestätigt, dass die Europäische Kommission die richtige Entscheidung getroffen hat, als sie – ebenfalls nach einem früheren Urteil des Gerichts –

Ibolya Hock-Englender: „Eine wahrhaft würdige Kulisse für eine wichtige Veranstaltung”

I. Konferenz angehender Nationalitätenpädagogen mit einem staatlichen Stipendium Im Rahmen der I. Konferenz der angehenden Nationalitätenpädagogen, die ein staatliches Stipendium erhalten, fand im Sitzungssaal des ungarischen Parlaments am 19. September die offizielle Verkündung der Stipendien für Nationalitätenpädagogen für das Studienjahr 2019/2020 statt. Über das Amt des Ministerpräsidenten durch das Staatssekretariat für Nationalitäten- und Kirchenangelegenheiten unterstützt die Ungarische Regierung die in Ungarn lebenden Nationalitäten in der Erhaltung ihrer Kultur und ihrer

LdU-Rundbrief über die Wahl der Nationalitätenselbstverwaltungen

Am 13. Oktober 2019 finden die Wahlen der Nationalitätenselbstverwaltungen und die Kommunalwahlen in Ungarn statt. Bei den Nationalitätenwahlen werden Landes-, regionale (Komitats- bzw. hauptstädtische) und örtliche Körperschaften – die wichtigsten Interessenvertretungsorgane unserer Nationalität – für 5 Jahre gewählt. Unser Ziel ist, das bereits seit vielen Jahren gut funktionierende Netzwerk auch weiterhin aufrechtzuerhalten. Die deutschen Selbstverwaltungen sind die Interessenvertretungsorgane der Ungarndeutschen. Ihre Arbeit ist wichtig, denn sie sind für die Pflege

Kunterbunt: Wemend

Kindergärten in der Trägerschaft örtlicher deutscher Selbstverwaltungen – Teil 3: Kindergärten im Porträt: 4. Der Kindergarten Wemend  Von Richard Guth „Entscheidend waren und sind für uns die moralische Unterstützung der Trägerin, die Erwartungen der Eltern und die Motivation der Mitarbeiter”, beginnt Maria Umstädter-Gasz, die bis vor kurzem den Kindergarten in der Branauer Gemeinde Wemend/Véménd leitete – und dies zwölf Jahre lang -, unser Gespräch. Wir unterhalten uns über Gegenwärtiges und

Valeria-Koch-Preis 2020

Der Bildungsausschuss und der Jugendausschuss der LdU erwarten Vorschläge für den Valeria-Koch-Preis 2020. Prämiert werden können für vielseitige nationalitätenspezifische Aktivitäten einerseits höchstens drei ungarndeutsche MittelschülerInnen der letzten zwei Jahrgänge, andererseits höchstens zwei ungarndeutsche Absolventinnen/Absolventen (Bachelor, Master und ungeteilte Ausbildung) hochschulischer und universitärer Einrichtungen für ihre hervorragende Diplomarbeit mit ungarndeutscher Themenstellung, die ihr Studium im Jahr 2019 beendet haben.   Die Nominierung erfolgt bei MittelschülerInnen durch die betreffende Bildungseinrichtung. Bei Absolventen

Mikrozensus 2016: Was steckt hinter den falschen Zahlen?

Von Patrik Schwarcz-Kiefer In den vorigen Artikeln, wo wir uns mit dem Thema des Mikrozensus beschäftigt haben, wurde das Phänomen der unrealistisch hohen Zahl der „Angehörigen der deutschen Minderheit“ bereits angesprochen. In der offiziellen Ausgabe des Statistischen Landesamtes (KSH) sehen wir eine interessante Statistik: Unter allen Minderheiten ist bei den „Angehörigen der deutschen Minderheit“ der höchste Anteil derjenigen zu finden, die nur wegen der Angabe von Deutsch bei der Frage

Die Rechte sind für uns da! – Die JBG startet Aufklärungskampagne über die Minderheitenrechte in Ungarn

Die Jakob Bleyer Gemeinschaft legt seit ihrer Gründung Wert darauf, auf verbriefte Rechte hinzuweisen, die die Identität des Ungarndeutschtums stärken. Die Nationalitätenrechte in Ungarn bieten viele Möglichkeiten, unter ihnen ist die bekannteste und verbreitetste die Aufstellung zweisprachiger Ortsschilder. Dazu braucht es, dass sich mindestens 10% der Bevölkerung bei der Volkszählung zu einer der 13 autochtonen Minderheiten bekennen. Im Lande unterwegs stößt man auf Schritt und Tritt auf solche Ortsschilder. Im

Zu verkaufen: Rumäniendeutsche

Während des Kalten Krieges verkaufte der kommunistische Diktator Ceausescu Rumäniendeutsche an die Bundesrepublik. Die geheimen Vereinbarungen ermöglichten 226000 Menschen ein Leben in Freiheit. Die Ausreisewelle traf die deutsche Minderheit in Rumänien bis ins Mark. Ein Beitrag von Marco Kauffmann Bossart. Erschienen am 20. Dezember 2018 in der „Neue Zürcher Zeitung”. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Neue Zürcher Zeitung AG Zürich. Wo an diesem Vormittag Canapés und Weisswein gereicht werden, feilschten

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