Die Zeitung der Deutschen in Dänemark, der ‘Nordschleswiger’ wird digital

von Johannes Kulms-Deutschlandfunk In Dänemark hat die deutsche Minderheit eigene Schulen, Kindergärten – und eine eigene Tageszeitung. Mit ihren Themen will „Der Nordschleswiger“ Brücken schlagen und vor allem Kitt der Gesellschaft sein. Weil sich die verkauften Printexemplare in den letzten Jahren stark reduzierten, will die Zeitung als Online-Medium Lesende zurückgewinnen. Doch wie viele andere Zeitungen kämpft auch er inzwischen mit den veränderten Lesegewohnheiten und einer sinkenden Auflage. Noch vor 25

Silvesterbegegnung der GJU und der Jungen Aktion in Budapest

Von Petr Veselý aus Brünn/Brno in Tschechien, der im Jahr 2018 im Rahmen eines Europäischen Freiwilligendienstes (EVS) im Büro der Jungen Aktion der Ackermann-Gemeinde in München arbeitete – die Silvesterbegegnung stellte somit den krönenden Abschluss seines Freiwilligenjahres dar. Das Jahresende wird in der Mehrheit der europäischen Kulturen und Länder von riesengroßen Feiern begleitet, und nicht anders war es auch dieses Jahr. Die Menschen in ganz Europa rekapitulieren das vergangene Jahr

Rede Emmerich Ritters bei der Münchner Gedenkveranstaltung zur Vertreibung

Anlässlich des Vertreibungsgedenktages fand beim Generalkonsulat Ungarns in München Ende Januar eine Gedenkveranstaltung statt. Der Veranstaltung hat auch der deutsche Abgeordnete Emmerich Ritter beigewohnt, dessen Rede Sie, liebe Leser, hier nachlesen können. Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Bernd Fabritius, sehr geehrte Frau Sylvia Stierstorfer, sehr geehrter Herr Prof. Andreas Otto Weber, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Landsleute,   zu allererst möchte ich mich für die Einladung bedanken, beim Herrn

Mikrozensus 2016 (Teil 1): Um 30 000 weniger bekennen sich zur deutschen Nationalität!

Von Patrik Schwarcz-Kiefer In dieser Artikelreihe werden wir die Ergebnisse des 2016 durchgeführten Mikrozensus vorstellen. Die Erhebung wurde vom Statistischen Landesamt (KSH) unter Teilnahme von 10 % der Gesamtbevölkerung durchgeführt. Deswegen kann man sicherlich nur von Tendenzen sprechen. Die letzte Volkszählung fand in Ungarn 2011 statt, die wegen der veränderten Methodik einen großen Durchbruch bei der Anzahl der Angehörigen verschiedener Minderheiten brachte. Damals gab es 185 898 Angehörige der deutschen

Paul-Jürgen Porr: Die Rumäniendeutschen sind mit der Minderheitenpolitik des Staates zufrieden

Erschienen auf transindex.ro, 19. 01. 2019   Die rumäniendeutsche Gemeinschaft sei mit der Minderheitenpolitik des Staates zufrieden, „Autonomie sei kein Thema für sie”, betonte der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), Dr. Paul-Jürgen Porr, am Samstag in Mediasch. „Für die deutsche Gemeinschaft ist die Autnomie kein Thema, wir distanzieren uns jederzeit von derartigen Tendenzen. Wir sind zufrieden mit der Minderheitenpolitik des rumänischen Staates, die Bildungs- und Schulpolitik inbegriffen”,

Vertreibung aus Kirne/Környe-Erinnerungen: Franz Rácz

Freitag (25. Januar)   Sechs Tage lang stellen wir dank Rebeka Csóti Erinnerungen von Menschen aus Kirne/Környe vor, deren Familien von der Vertreibung betroffen und getroffen waren. Der dazugehörige Artikel ist am 19. Januar 2018 auf dem Portal „index.hu” erschienen. „Die Familie meines Onkels / meiner Tante mütterlicherseits haben die Neusiedler („telepesek”) aus ihrem Haus geschmissen, deswegen zogen sie zu uns. Als man uns 1947 vertreiben wollte, lebten sie bereits

Olivia Schubert: Der Zusammenhalt gibt uns innerhalb der ungarndeutschen Gemeinschaft Zuversicht und Hoffnung

Pressemitteilung der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen   Eine beeindruckende, mit Preisverleihung verbundene Gala veranstaltete die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen am 12. Januar im Kongresszentrum Budapest. Niveauvolle Ensembles und preisgekrönte Kulturgruppen der Ungarndeutschen brachten das Galaprogramm auf die Bühne. Großen Applaus ernteten die zahlreichen, vor allem aus dem Volkslied-, Volksmusik- und Volkstanzgut der Ungarndeutschen schöpfenden Produktionen. Die Landesselbstverwaltung widmete die diesjährige Gala Otto Heinek. Der unlängst verstorbene LdU-Vorsitzende habe zwei Jahrzehnte hindurch, durch

Sloweniendeutsche: VLÖ weist die Äußerungen des slowenischen Außenministers zurück

Pressedienst des Verbandes der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ) von Ing. Norbert Kapeller Die offizielle Anerkennung der deutschen altösterreichischen Minderheit in Slowenien ist für den VLÖ unumgänglich   „Natürlich können wir solche Aussagen nicht unkommentiert stehen lassen“, sind sich die Verbandsvertreter des VLÖ, allen voran VLÖ-Präsident Dipl.-Ing. Rudolf Reimann und VLÖ-Generalsekretär Ing. Norbert Kapeller einig und weisen die jüngsten Äußerungen des slowenischen Außenministers Miro Cerar zurück, wonach dieser am

Vertreibung aus Magotsch/Mágocs – Hegyháter Geschichten II.

Die deutsche Geschichte des Branauer Bergrückens (Hegyhát) ist landesweit und auch regional wenig bekannt, obwohl das Gebiet der Nordwestbranau bis zur Vertreibung über sehr viele rein deutsche Dörfer und auch Kleinstädte wie Magotsch/Mágocs, Schaschd/Sásd oder Gödring/Gödre verfügte. Das Schicksal dieser Region gehört zu den traurigsten des Ungarndeutschtums, da in den früher rein deutschen Dörfern heute wenige Deutsche leben oder es kommt leider oft vor, dass es im jeweiligen Ort keine

Großer Schritt für die Zweisprachigkeit in Ungarn!

Sowohl die deutsche Nationalitätenselbstverwaltung als auch die Stadtverordnetenversammlung von Werischwar/Pilisvörösvár unterstützen die Initiative der Jakob Bleyer Gemeinschaft um nach slowakischem Muster die Ortsbezeichnungen im Bahnverkehr auch in der Minderheitensprache (über einem gewissen Anteil in der Bevölkerung der Gemeinde) auszuschildern. Nach der Sitzung der Werischwarer Stadtverordnetenversammlung wurde Bürgermeister Stefan Gromon mit der Kontaktaufnahme mit den Ungarischen Staatsbahnen (MÁV) beauftragt. Die JBG hat als Vorbereitung MÁV bereits vor Monaten kontaktiert um ihren

Fast 60 Prozent der Italiener unterstützen den Doppelpass der Südtiroler

Bozen – Der Heimatbund hat bei der Sepp-Kerschbaumer-Gedenkfeier eine repräsentative Meinungsumfrage vorgestellt, aus der hervorgeht, dass sich 59 Prozent der Italiener für eine Vergabe der doppelten Staatsbürgerschaft an die Südtiroler aussprechen. Die Süd-Tiroler Freiheit sieht angesichts dieser Umfrage die letzte Hürde zur Wiedererlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft für die Südtiroler beseitigt. Die Umfrage, die vom Meinungsforschungsinstitut „DEMETRA“ unter Italienern in allen Regionen Italiens durchgeführt wurde, zeige deutlich, dass die Polemik um

Deutsch-dänisches Minderheitenmodell wurde UNESCO-Kulturerbe

Das deutsch-dänische Grenzland ist in Deutschland als „immaterielles Kulturerbe“ anerkannt worden. Dies haben die deutsche UNESCO-Kommission und die Kultusministerkonferenz mitgeteilt. „Das Expertenkomitee würdigt diesen Vorschlag als beispielhaft für ein friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen in Grenzgebieten“, heißt es in einem Schreiben der deutschen UNESCO-Experten an den Sydslesvigsk Forening (SSF), und den Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN). Die beiden Organisationen der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein und der deutschen Minderheit in Süddänemark hatten Anfang

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