Jakob Laub ist von uns gegangen

von Peter-Dietmar Leber Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V. Der Bundesvorstand der Landsmannschaft der Banater Schwaben hat die traurige Aufgabe, Ihnen mitzuteilen, dass der Ehrenbundesvorsitzende der Landsmannschaft der Banater Schwaben, Herr Jakob Laub, Rektor a.D., Träger der Verdienstmedaille und des Verdienstkreuzes 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland, Träger des Nationalen Verdienstordens der Republik Rumänien, Träger der Verdienstmedaille in Gold des Landes Baden-Württemberg, uns heute, 25. April 2020, im hohen Alter

Was ist im Leben überhaupt wichtig? – Ostergespräch mit Pfarrer Zsolt Szilvágyi, Bistum Temeswar

SB: Herr Pfarrer, die Corona-Krise hat zu einer Umstellung der Seelsorge im Bistum Temeswar geführt. Sie übertragen beispielsweise die Heiligen Messen aus Temeswar-Josefstadt live über Ihre Facebook-Seite – was hat sich dadurch verändert und welche Erfahrungen haben Sie mit dieser neuen Form der „digitalen” Seelsorge gesammelt? ZSSZ: Wir durften die Hl. Messen am 22. März für die kommende Zeit zum letzen Mal mit den anwesenden Gläubigen zelebrieren. Auch diese Gottesdienste

Neues Jahr, neue Vorhaben

Die Jakob Bleyer Gemeinschaft hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich, da wir neben der Veröffentlichung des Sonntagsblattes eine Sonderausgabe über das Leben Edmund Steinackers herausgeben und zahlreiche Programme realisieren konnten. Unsere Tätigkeit wäre natürlich ohne unsere Spender und die staatliche Unterstützung unrealisierbar gewesen. An dieser Stelle bedanken wir uns für die Unterstützung. Es gab auch personelle Veränderungen im Vorstand der Jakob Bleyer Gemeinschaft: Stefan Pleyer dankte am Ende des vergangenen

Sonntagsblatt Magazin: Edmund Steinacker und seine Ära – ein lückenfüllendes Heft über Steinackers Leben

Die Jakob Bleyer Gemeinschaft gedachte im Jahre 2019 Edmund Steinacker, der vorbildlichen ungarndeutschen Persönlichkeit des 19. – 20. Jahrhunderts. Neben vielen Programmen haben wir uns dafür entschieden, dass wir in Form eines farbigen, 60-Seiten starken Hefts das für viele unbekannte Leben Steinackers darstellen.
Wenn Sie Interesse haben, die erste Nummer der neuen ungarndeutschen Geschichtszeitschrift in der Hand zu halten, bestellen Sie es per E-Mail mit der Angabe vom Namen und

Reisenotizen: Gornji Senik – Unterzemming

Von Richard Guth Es ist nicht mein erster Besuch im Slowenischen Raabgebiet, wie man das auf Ungarisch „Vendvidék” genannte Gebiet im Dreiländereck im Südwesten Ungarns auf Deutsch nennt. Die Ureinwohner, die ungarländischen Slowenen, nennen dieses Gebiet im Übrigen Slovensko Porabje. Ihre Zahl schätzt man in diesem Gebiet auf etwa 3000, und sie stellen trotz Bevölkerungsbewegungen wie Zu- und Abwanderung sicherlich immer noch die Mehrheit der Bevölkerung. Eine Landschaft empfängt den

Wenn der tévémaci jó éjszakát winscht – HVG-Artikel beschäftigt sich mit dem Alltag bilingualer Familien

Von Richard Guth „Mira: Stell Dir vor, Mama, Daddy hat gestern davon erzählt, dass wir auch flying to the Moon in a rocketship werden! Wir müssten nur noch ein rocket ship kaufen im rocket ship store, das fly to the Moon kann. Nun, wir müssen einen Onkel finden… Feri: … oder eine Tante… Mira: Oder eine Tante, die can drive the rocket ship to the Moon. Julcsi: Habt ihr Star

#schwowisch – Ungarndeutsche Internet-Medienlandschaft im SB-Test

Von Armin Stein Es ist gar nicht so lange her, dass ein gewisser Herr Zuckerberg seine Anhörung vor dem Untersuchungsausschuss des US-amerikanischen Senats über sich ergehen lassen musste. Angeblich habe sein Portal Facebook die Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten massiv beeinflusst und zum Erfolg des jetzigen Präsidenten, Donald Trump geführt. Ob dies wahr ist oder nicht, ist außerhalb der Dimensionen dieses Artikels, jedoch ist es interessant sich Gedanken über den

Wenn es an traditionellen Hochzeiten fehlt…

Therese Etsberger aus Paaja über ein besonderes Projekt namens „Schwäbisches Tanzhaus“ Von Richard Guth „Als Kind sind wir auf Hochzeiten gegangen, wir konnten rumhüpfen und haben uns an die Musik gewöhnt – man könnte sagen: uns „eingelebt”. Die heutigen Kinder haben diese Möglichkeiten nicht, es gibt keine traditionellen Hochzeiten mehr in den Dörfern, und so auch nicht die Möglichkeit diese Musik zu hören und diese ersten Tanzschritte wie natürlich zu

Wuderscher/Budaörser besuchten Lenauheim/Csatád in Rumänien

Von Gabi Jaszmann Das Bundesministerium des Innern unterstützt bereits seit mehreren Jahren den Ausbau von nachhaltigen überregionalen Kontakten zwischen ungarndeutschen Siedlungen, Vereinen und Institutionen. Auch die Mitarbeiter des Budaörser Heimatmuseums nahmen diese Möglichkeit wahr. Nachdem das BMI unseren Antrag auf einen überregionalen Erfahrungsaustausch positiv bewertete, organisierten wir eine Reise nach Lenauheim/Csatád für den 2-3. Oktober 2019. In Lenauheim angekommen führte unser erster Weg ins Lenau Museum, einem imposanten Gebäude auf

Edmund Steinacker, die stärkste politische Kraft der Donauschwaben. Ein Lebensbild

Teil 2 Die Jakob Bleyer Gemeinschaft erklärte das Jahr 2019 zum Steinacker-Gedenkjahr (Sonntagsblatt 2/2019)                                Als Abschluss des Steinacker-Jahres eine Zusammenfassung   Von Georg Krix / Harold Steinacker Das Urbild des Deutschungarn Der terminus technicus „Deutsch-Ungar” – 1641 zum ersten Mal von dem Käsmarker Bürger David Frölich gebraucht – fand zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine politische Anwendung, nämlich im Sinne des übernationalen, geographisch gemeinten patriotischen Hungarus-Bewußtseins. Die ungarische Nation setzte sich

Edmund Steinacker, die stärkste politische Kraft der Donauschwaben. Ein Lebensbild

Teil 1 Die Jakob Bleyer Gemeinschaft erklärte das Jahr 2019 zum Steinacker-Gedenkjahr (Sonntagsblatt 2/2019)                                Als Abschluss des Steinacker-Jahres eine Zusammenfassung   Von Georg Krix / Harold Steinacker Die vielseitige Persönlichkeit Edmund Steinacker wurde am 23. August 1839 in der ungarischen Stadt Debreczin geboren. Sein Vater Gustav Steinacker machte sich als Pädagoge und glänzender Kanzelredner überall dort, wo er wirkte, einen Namen: als Direktor einer Mädchenschule in Debreczin und Weimar, als evangelischer

Mehr Zeit für Gott nehmen

Der katholische Pfarrer Robert Szauter aus Nadwar/Nemesnádudvar im SB-Weihnachtsgespräch _______________________________________________________________________________________________ SB: Herr Pfarrer, Sie sind in einer ungarndeutschen Gemeinde, in Hajosch, aufgewachsen. Welchen Einfluss hatte Ihr ungarndeutsches Elternhaus bei der Entscheidung Priester zu werden? RSZ: Meine Familie hat mich zu diesem Weg weder gezwungen noch davon abgeraten. Sie haben meine Entscheidung einfach angenommen und mich stets unterstützt, egal, wie ich mein Leben ausgerichtet haben wollte. Ich denke, das ist auch

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