
Der Nationale Atlas Ungarns beeindruckt kartographisch – doch blendet er zentrale historische Wahrheiten aus. Besonders die Geschichte der Ungarndeutschen, Assimilation und Vertreibung nach 1945 bleiben weitgehend unerwähnt. Was bedeutet es, wenn Karten sprechen, aber Geschichte schweigt? Ein kritischer Blick auf ein Werk, das mehrstimmig hätte sein müssen.
Vom Familienbetrieb zum industriellen Großabfüller. Josef Kleisz erzählt die Geschichte des Unternehmens,...
Der Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich, kurz VLÖ. Ein Verein in...
Stefan Vargas Reaktion auf Was kommmt nach der Bühnenkultur?
Es geht um eine – mit Recht – berühmte Musikgruppe, die letztlich mitgeteilt hatte, in der Zukunft musikalisch anders zu sein. Selbstverständlich, ein jeder Musiker hat das Recht zu entscheiden, ob er weiter authentische schwäbische Weisen spielt oder nicht, aber nach meiner Meinung hätte die Art der Veröffentlichung auch anders geschehen
Die Jakob Bleyer Gemeinschaft legt seit ihrer Gründung Wert darauf, auf verbriefte Rechte hinzuweisen, die die Identität des Ungarndeutschtums stärken. Die Nationalitätenrechte in Ungarn bieten viele Möglichkeiten, unter ihnen ist die bekannteste und verbreitetste die Aufstellung zweisprachiger Ortsschilder. Dazu braucht es, dass sich mindestens 10% der Bevölkerung bei der Volkszählung zu einer der 13 autochtonen Minderheiten bekennen. Im Lande unterwegs
Während des Kalten Krieges verkaufte der kommunistische Diktator Ceausescu Rumäniendeutsche an die Bundesrepublik. Die geheimen Vereinbarungen ermöglichten 226000 Menschen ein Leben in Freiheit. Die Ausreisewelle traf die deutsche Minderheit in Rumänien bis ins Mark.
Ein Beitrag von Marco Kauffmann Bossart. Erschienen am 20. Dezember 2018 in der „Neue Zürcher Zeitung”. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Neue Zürcher Zeitung AG Zürich.
Von Georg Sawa
Am Ostermontag geschah es. Ein alter Bekannter hielt vor dem Haus, er hat mich auf dem Hof erblickt. Gebräunt, für sein Alter fit und schwungvoll, lächelnd kam er auf mich zu. „Und?”, fragte er fast etwas spöttisch. „Noch immer in Ungarn?” „Ja…”, antwortete ich – wohl etwas verlegen – in Erinnerung an unser letztes Gespräch zu Weihnachten.
Von Patrik Schwarcz-Kiefer
In diesem Jahr fand das Blaufärberfestival zum 20. Mal statt, dessen Gastgeber, wie gewohnt, die in der Südbranau liegende Gemeinde Großnaarad/Nagynyárád war. Das zweitägige Programm bot den Teilnehmern zahlreiche Möglichkeiten zum Verweilen an, angefangen bei den ungarndeutschen Kulturprogrammen bis hin zu verschiedenen Konzerten. Natürlich konnte man, wie immer, auch mehr über die von UNESCO anerkannte ungarndeutsche Tradition,
Die Budapester ungarndeutsche Studentenverbindung, der VDH bietet ein begünstigtes Zimmer in der Innenstadt der Hauptstadt an. Folgend finden Sie die Details:
Der Verein Deutscher Hochschüler Budapest bietet ein begünstigtes Zimmer direkt am Josefsring/József krt. an!
Was wir bieten:
-möbliertes Studentenzimmer in unserem Haus im Palastviertel/Palotanegyed, direkt am Josefsring/József krt.
-max. 20 Minuten Fahrzeit zu den wichtigsten Universitäten/Hochschulen in Budapest
-Einkaufsmöglichkeiten
Von Richard Guth
„Unterwart wird immer ungarischer”, so die Antwort der aus Ungarn stammenden Wirtin auf meine Frage hin, wie madjarisch denn das Dorf Unterwart/Alsóőr im Bezirk Oberwart noch ist und verabschiedet sich gleich wieder, denn die Arbeit wartet.
Worauf hier die Wirtin anspielt, ist ein Prozess, der seit Jahren andauert: Immer mehr Ungarn (vornehmlich Madjaren) siedeln sich im Hauptort
Erschienen am 14. März 2019 im Online-Magazin WMN. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Autorin Radojka Filakovity.
Deutsche Übersetzung: Richard Guth
Ich will nicht drumherumreden, mit doppelter Identität aufzuwachsen ist ein schizofrener Zustand: ein bisschen so, ein bisschen so, aber so richtig keine von beiden. Du gehörst zu diesem, aber auch zu jenem, aber so richtig nirgendwohin dazu. In diesem komischen
Ein Beitrag von Peggy Lohse. Erschienen im „Landesecho”, der Zeitschrift der Deutschen in der Tschechischen Republik. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Chefredakteur Steffen Neumann.
Aktuell sträubt sich Tschechien, Flüchtlinge aufzunehmen. Vor 300 Jahren flohen protestantische Böhmen vor Verfolgung aus ihrer Heimat. Im Berliner Multikulti-Bezirk Neukölln sind ihre Spuren bis heute sichtbar: im idyllischen Böhmisch-Rixdorf (Český Ryksdorf).
Unscheinbare Holztore, schmale Fußwege
Von Richard Guth
Bilder und Video der Freude und Ausgelassenheit –ein deutscher Nationalitätenchor feiert Jubiläum. Ein Anlass, den sie zu Recht feiern. Stutzig macht mich nur ein Tableau mit den Sängerinnen und Sängern. Dass sie ungarische Vornamen tragen, daran sind wir gewohnt. Aber dass der Name des Chores nur auf Ungarisch aufgeführt ist, wirft doch Fragen auf. Diese habe ich
Gedanken von Georg Krix
Das SONNTAGSBLATT berichtet:
Auf Initiative unseres Abgeordneten im Parlament erhält die Volksgruppe von Jahr zu Jahr mehr Geld…
Kindergärtnerinnenmangel wird behoben…
Gehaltszulage, Stipendium, Fortbildung im Ausland…
Behebung des unhaltbaren Mangels an Nationalitätenkindergärtnerinnen….
(ganz neu!)… für Nationalitätenpädagogen. „Es handelt sich um ein Programm, das der ungarndeutsche Parlamentsabgeordnete, Emmerich Ritter initiierte, und das durch die Kooperation der LdU,
Von Richard Guth
Am 12. Juli, dem letzten Sitzungstag vor der Sommerpause, wurde die umstrittene Änderung des Schulgesetzes vom Parlament abgesegnet: Der Protest unter anderem der LdU scheint Früchte getragen zu haben (die Rolle des deutschen Abgeordneten Emmerich Ritter bei der Streichung der umstrittenten Passagen im Antrag bleibt dabei unklar, Anfragen des SB bezüglich des Antrags blieben unbeantwortet – der
Die Jakob Bleyer Gemeinschaft möchte die Reihe erfolgreicher Studienfahrten zu den deutschen Minderheitengemeinschaften in den Nachbarländern auch in diesem Jahr fortsetzen. Nach der Batschka-Fahrt im vergangenen Jahr führt unser Weg dies- mal in den siebenbürgischen Königsboden bzw. ins Burzenland, um da die deutschsprachige Medienlandschaft besser kennenlernen zu können.
Weitere Informationen folgen in Kürze!
Anmeldefrist: 25. Juli
Anmeldung: info@jbg.hu
Geplantes Programm:
Unermüdlich tätig für das Deutschtum in Ungarn war der Beitrag „Ilona Schwarczkopf zum 70.“ im Deutschen Kalender 2013 betitelt. Die unermüdliche, engagierte Kämpferin für den Erhalt der deutschen Sprache und Traditionen hat uns am 28. Juni verlassen.
Am 11. März 1942 wurde Ilona Hoffmann in Lantschuk als Kind einer Bauernfamilie geboren. Ihr Vater Johann Hoffmann ist bei Malenki Robot verschwunden.
Zum ersten Mal von der neuen Vorsitzenden, Ibolya Hock-Englender geleitet fand am 6. Juli die Halbjahressitzung der Vollversammlung der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen in Budapest statt. Im Fokus der Tagung standen über aktuelle Finanz-, Bildungs-, kulturelle und politische Angelegenheiten hinaus vor allem neue Möglichkeiten, die in erster Linie die Motivierung ungarndeutscher Jugendlicher erzielen, sich für ihre Nationalitätengemeinschaft einzusetzen.
Die ungehinderte Aufrechterhaltung
















