Köchin, Konditorin und Gastrobloggerin Judit Neubauer aus Banda erobert mit ungarndeutschem Kochbuch den bundesdeutschen Markt
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Von Richard Guth
Ich muss gestehen, dass sich meine Liebe zur Kochkunst in Grenzen hält. Sehr in Grenzen! Jedenfalls als aktiver Zutuer – der Genuss fertiger Speisen steht natürlich auf einem anderen Blatt. Dafür betreibt meine Frau die Kunst des Kochens umso leidenschaftlicher und so begann eigentlich die Geschichte dieses Beitrags. Ihr ist eines
Eine Rezension zum Film R.M.N.
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Von Richard Guth
Taumelnd, vom filmischen Geschehen völlig mitgerissen verließ ich das Kino im Stadtzentrum von Budapest. Der Film „R.M.N.” des namhaften rumänischen Regisseurs Cristian Mungiu (4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage), der letztes Jahr in Cannes als Wettbewerbsfilm vorgestellt wurde, ist wohl einer der ausdrucksstarken Filme der letzten Jahre.
Er behandelt ein hochaktuelles, aber auch gleichzeitig hochpolitisches Thema: die Migration in ihren
Geschichten gewähren Einblick in die Vergangenheit der Schaumarer Schwaben
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Von Richard Guth
Das Bild auf Seite 47 sprang mir sofort ins Auge. Es zeigt eine betagte Schaumarerin in abgenutzter Alltagstracht, die gerade ihren Hof kehrt. Alte Erinnerungen wurden wach, an die Resi Pasl, Witwe des 1984 verstorbenen Johann Taller, eine geborene Binder, aus der Schaumarer Wanderergasse, ungarisch Turista utca.
Ich marschierte lange Zeit zu Fuß vom Kirchplatz, der Endhaltestelle
In Ungarn, das zunehmend einsprachig ist, verliert man kaum ein Wort über die Minderheitensprachen, von deren Literatur ganz zu schweigen. Wir haben über die ungarndeutsche Literatur gefragt.
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Ein Beitrag von Emma Rosznáky Varga. Erschienen am 09. Februar 2023 in der Tageszeitung „Népszava”. Veröffentlichung in deutscher Übersetzung mit freundlicher Genehmigung des Verlags. Deutsche Übersetzung: Richard Guth
Der vor zwei Jahren verstorbene László Kálmán gab uns 2017 anlässlich des Tages der
Im Gespräch mit Kunstkurator Johann Wolfart jun. anlässlich eines runden Geburtstags
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Von Richard Guth
„Bartl 90” war im vergangenen Jahr in der ungarndeutschen Öffentlichkeit in aller Munde. Es fanden anlässlich des 90. Geburtstages des 2013 verstorbenen Künstlers im vergangenen Jahr vier Ausstellungen über das vielseitige Lebenswerk des bedeutenden Schorokscharer Künstlers statt, eine davon als Gedenkausstellung des Verbands Ungarndeutscher Autoren und Künstler (VUdAK) im Deutschen Haus. Kurator der kulturellen Veranstaltung,
Im Gepäck der etwa 2,5 Millionen der in den letzten rund dreißig Jahren in die Bundesrepublik eingewanderten (Spät-)Aussiedler aus Staaten der ehemaligen Sowjetunion befand sich ein großes immaterielles Erbe. Dieses war nicht auf alle gleichermaßen verteilt, bei dem einen mehr, bei der anderen weniger spürbar und ist immer weniger geworden. Es handelt sich dabei um die mitgebrachten »russlanddeutschen« Dialekte. Was sind das für Dialekte und wer spricht sie noch?
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Von Richard Guth
Der Anblick des enzyklopädieartigen Buches ließ bei mir, dem Buchliebhaber, das Herz höher schlagen. Knapp 600 Seiten und ein stattliches Gewicht von deutlich über einem Kilo – es geht um Zoltán Biharis „Mi, svábok”*, das in Kürze auch in deutscher Sprache erscheinen soll! Und nicht nur das: Band 2 mit weiteren Ortschaften ist im Sommer erschienen.
Es ist wahrlich nicht einfach, über ein Buch zu schreiben, in
Buchpräsentation und Filmaufführung in Bonnhard
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Von Anna Türberger
Die deutsche Minderheit in Ungarn durfte als Kollektiv erst mit einer Verspätung von Jahrzehnten das eigene Trauma aufarbeiten können: Zwar wurde die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg in den frühen 1980ern wieder auf die öffentliche Agenda gesetzt, mit der Verschleppung oder wie es bekannter heißt „Malenkij Robot” durfte sich jedoch die Öffentlichkeit und die Community, also die Gemeinschaft selbst
Hohe Auszeichnung für die Wetschescher Nachtigallen
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Von Richard Guth
Der Verband der Ungarischen Chöre, Kapellen und Volksmusikensembles (KÓTA) hat Ende Januar am Tag der Ungarischen Kultur eine Formation geehrt, die ich noch aus DNG-Zeiten kenne. Von Anfang an dabei ist Chorleiterin Monika Gombár-Fazekas, ebenfalls Absolventin des Deutschen Nationalitätengymnasiums Budapest. Ich sprach mit ihr anlässlich der Auszeichnung durch den Landesverband.
Monika erinnert sich so an die Anfänge: „1994 wurde der
Der Hauptpreis beim Wettbewerb „Blickpunkt” ging dieses Jahr nach Harast
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Von Richard Guth
Ein Bild aus Harast/Dunaharaszti machte dieses Jahr das Rennen beim ungarndeutschen Fotowettbewerb „Blickpunkt”. Gezeigt werden zwei junge Männer, Martin Mannheim und Blasius (Balázs) Gyöngyösi, die eine Statue des heiligen Johannes Nepomuk in einem Boot auf der Schorokscharer Donau herumtragen. Die Prozession beginnt jedes Jahr vor der örtlichen Pfarrkirche St. Stephan und führt durch Straßen und Plätze
Im Gespräch mit Kunsthandwerkerin Maria Trautman aus Jink/Gyönk
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Von Balázs Szabó
Sticken ist ein Handwerk mit Tradition und erfordert Sinn für Qualität und Gestaltung. Die Aussichten sind aber leider düster, was die Zukunft der Stickerei angeht. Wir haben mit der Sonntagsblatt-Leserin Maria Trautman gesprochen, einer Frau mit Leidenschaft für diese wunderbare Tradition.
Kalotscha-Stickerei und Wandmalerei mit bunten Blumen sind weithin bekannt und werden oft als ungarische Volkskunst angesehen. Für
Von Richard Guth
Ein junger Mann kniet mit dem Schleifpapier hinter einem Grab. Die Grabinschrift ist gut lesbar, sie ist in deutscher Sprache. Die Story dahinter lieferte das regionale Blatt „Kisalföld”. Auch das Sonntagsblatt ging der Sache nach und sprach mit dem jungen Freiwilligen, der einen deutschen Namen trägt: Gregor Wagenhoffer.
Nach eigenen Angaben interessiert er sich seit seiner Kindheit für Geschichte. Für ihn seien die Werte, der Glaube, die