Wie lässt sich Geschichte in Stein meißeln? Der ungarndeutsche Künstler Johann Ruppert verarbeitet in Skulpturen, Grafiken und Bildern Vertreibung, familiäre Traumata und Fragen der Identität. Seine Werke sind persönliche Erinnerung und kulturelles Zeugnis zugleich – geprägt von Nadasch, deutscher Sprache und moderner Kunst. Warum ihm manche Skulpturen so viel bedeuten, dass er sie niemals verkaufen würde?
Altbischof Michael Mayer blickt auf 85 bewegte Jahre zurück: deutsche Wurzeln, Glaube, Assimilation und die Frage, wie junge Ungarndeutsche heute Orientierung finden können. Warum Sprache mehr ist als ein Werkzeug – und weshalb Werte Halt geben können.
„Jeder Ungarndeutsche ein Musikant“ – in Waschludt/Városlőd wurde das beim 16. Landestreffen der Familienmusikanten lebendig. Generationen musizieren gemeinsam, bewahren schwäbische Tradition und geben Identität weiter – oft stärker durch Musik als durch Sprache. Von leidenschaftlichen Laien bis zu Profis: Hier wird Kultur familiär gelebt. Warum Akkordeons Herzen verbinden und Kinder ihre Väter zurück auf die Bühne holen?