In Rumänien ist Autonomie ein Reizwort, besonders wenn es um die Szekler geht

von Béla Filep «Autonomie! Autonomie! Autonomie!», hallt es durch die Strassen der siebenbürgischen Stadt Targu Mures, ungarisch Marosvasarhely, deutsch Neumarkt am Mieresch. Hier leben Rumänen und Ungarn in nahezu gleicher Zahl Seite an Seite. Der Szekler-Nationalrat (SZNT), eine Nichtregierungsorganisation, die sich für eine autonome Region Szeklerland einsetzt, hat am 10. März zum Freiheitstag eingeladen, einer Gedenkfeier und Demonstration zugleich. Die Szekler, die sich als Ungarn verstehen, aber über eine ausgeprägte

Die JBG gründet Jakob-Bleyer- und Géza-Hambuch-Preise

Die Jakob Bleyer Gemeinschaft feiert dieses Jahr ihren 25. Geburtstag, und aus diesem Grund haben wir uns entschieden, zwei Preise zu gründen und in der Zukunft jedes Jahr zu verleihen. Mit dem Jakob-Bleyer-Preis werden solche ungarndeutsche Persönlichkeiten prämiert, die in der ungarndeutschen Zivilgemeinschaft eine vorbildliche Arbeit leisten bzw. geleistet haben und damit den Erhalt und die Weitergabe der deutschen Sprache und Kultur in Ungarn unterstützen bzw. unterstützt haben. Mit dem

Delegation der Russlanddeutschen informierte sich über das ungarndeutsche Bildungswesen

Zwischen dem 21.-24. April besuchte eine Delegation der deutschen Minderheit aus Russland die Ungarndeutschen. Ziel ihrer Reise war, vor allem das Bildungswesen der zweitgrößten Nationalität Ungarns kennenzulernen. Die aus Minderheitenpolitikern, Bildungsexperten und praktizierenden Pädagogen bestehende Gruppe besichtigte vom Kindergarten bis zur Universität alle Stufen des Bildungswesens. Eine Station war das von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen getragene Valeria-Koch-Bildungszentrum in Fünfkirchen. Die Gruppe kam aus Moskau und Omsk. In Budapest besuchten sie

Der deutschstämmige Märtyrer, Fr. János Brenner wurde seliggesprochen

Vor drei Tagen, am 1. Mai wurde der aus einer berühmten heanzischen Bürgerfamilie stammende Märtyrer, Fr. János Brenner in Steinamanger/Szombathely seliggesprochen. Zu diesem Großereignis kamen zehntausende Gläubige aus Ungarn sowie aus den österreichischen Nachbardiözesen zusammen. Die Anmeldungen waren so zahlreich, dass die Seligsprechungsfeier kurzfristig vom Domplatz auf den Denkmalshügel verlegt werden musste. Die Feier begann um neun Uhr morgens mit dem Rosenkranzgebet, dann folgte die heilige Messe unter Vorsitz von

Positives Beispiel: Ein Kreuz für jede staatliche Behörde in Bayern

„Gott mit dir, du Land der Bayern”: Ab dem 1. Juni dieses Jahres soll in jeder staatlichen Behörde ein Kreuz hängen – allerdings nicht in Amts- und Klassenzimmern, sondern im Eingangsbereich. Eine entsprechende Änderung der allgemeinen Geschäftsordnung für die Behörden des Freistaats beschloss der bayerische Ministerrat am Dienstag. Das Kreuz sei ein grundlegendes Symbol der kulturellen Identität christlich-abendländischer Prägung, so Ministerpräsident Markus Söder (CSU). „Das Kreuz ist nicht ein Zeichen

Dr. Gerhardt Hochstrasser: „Madjarisch” und „ungarisch”

1994 sind im Teil II des Bandes „Ausgewählte Probleme europäischer Landnahmen des Früh- und Hochmittelalters” (herausgegeben von Michael Müller-Wille und Reinhard Schneider im Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1994), zur methodischen Grundlagendiskussion im Grenzbereich zwischen Archäologie und Geschichte, auch zwei besonders interessante Arbeiten über die Landnahme der Ungarn aus archäologischer und historischer Sicht erschienen (Mesterházy S. 23—64, Győrffy S. 67—79). In seiner Arbeit „Die Landnahme der Ungarn aus historischer Sicht” ging

Bund der Vertriebenen (BdV) prüft eine mögliche Umbenennung

Im Bund der Vertriebenen gibt es Überlegungen, den Namen an die heutige Zeit anzupassen. BdV-Präsident Fabritius findet, dass Vertreibung als einzige Klammer der Zusammengehörigkeit nicht mehr ausreicht. Zur AfD geht er auf Distanz. Der Bund der Vertriebenen (BdV) erwägt gut 60 Jahre nach seiner Gründung, seinen Namen zu ändern. „Der Name Bund der Vertriebenen ist, wenn er die Vertreibung als einzige Klammer der Zusammengehörigkeit darstellt, nicht mehr vollständig“, sagte BdV-Präsident

Historischer und gemeinsamer Erfolg!

Die Liste der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen erzielte ein Mandat, Emmerich Ritter wird sich als unabhängiger Parlamentsabgeordneter für die Ungarndeutschen einsetzen. Zum Mandat bedurfte es 22.342 Stimmen, diese Schwelle überschritt die Deutsche Liste deutlich mit 25.660 Voten. Die Wahlbeteiligung derjeniger, die sich in das ungarndeutsche Wählerverzeichnis aufnehmen ließen, lag bei fast 78% und war somit überdurchschnittlich hoch. Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und Spitzenkandidat Emmerich Ritter bedanken sich auf diesem Wege bei

Rund zwei Drittel der Ungarndeutschen hält das aktuelle Wahlsystem für diskriminativ

Die Jakob Bleyer Gemeinschaft startete eine Online-Meinungsumfrage, mit dem Ziel, das Wahlverhalten der Ungarndeutschen zu erkunden. Der Fragebogen wurde 386mal ausgefüllt, vor allem von Facebook-Nutzern. Aus diesem Grund kann man von keiner 100%-igen Representativität sprechen, aber das Endergebnis spiegelt die Ergebnisse der großen Meinungsforscher wieder und deswegen kann man mit großer Sicherheit von allgemeinen Tendenzen berichten.   Rund zwei Drittel der Antwortgeber haben so geantwortet, dass sie ihre Stimme für

Die ungarischen Parteien über die Minderheiten (7): Jobbik

Im April wählt Ungarn ein neues Parlament, und das kann Veränderungen für die Nationalitäten des Landes bedeuten. Einerseits gibt’s eine große Chance, dass durch die deutsche Liste ein vollberechtigtes Mitglied des Parlaments gewählt wird, das die Interessen der Ungarndeutschen und anderer Minderheiten in der Ungarischen Nationalversammlung vertreten kann. Anderseits kandidieren sich viele Parteien, die verschiedenen Meinungen über die Lage der ungarländischen Nationalitäten haben. Aus diesem Grund hat die Redaktion des

Die ungarischen Parteien über die Minderheiten (6): Momentum

Im April wählt Ungarn ein neues Parlament, und das kann Veränderungen für die Nationalitäten des Landes bedeuten. Einerseits gibt’s eine große Chance, dass durch die deutsche Liste ein vollberechtigtes Mitglied des Parlaments gewählt wird, das die Interessen der Ungarndeutschen und anderer Minderheiten in der Ungarischen Nationalversammlung vertreten kann. Anderseits kandidieren sich viele Parteien, die verschiedenen Meinungen über die Lage der ungarländischen Nationalitäten haben. Aus diesem Grund hat die Redaktion des

Die ungarischen Parteien über die Minderheiten (5): DK

Im April wählt Ungarn ein neues Parlament, und das kann Veränderungen für die Nationalitäten des Landes bedeuten. Einerseits gibt’s eine große Chance, dass durch die deutsche Liste ein vollberechtigtes Mitglied des Parlaments gewählt wird, das die Interessen der Ungarndeutschen und anderer Minderheiten in der Ungarischen Nationalversammlung vertreten kann. Anderseits kandidieren sich viele Parteien, die verschiedenen Meinungen über die Lage der ungarländischen Nationalitäten haben. Aus diesem Grund hat die Redaktion des

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