Für unser Geld auf Ungarisch, bitte!

Projektkoordinatorin der Initiative „Für Zweisprachigkeit im Einzelhandel”, Réka Szilágyi, im Sonntagsblatt-Gespräch SB: Frau Szilágyi, erzählen Sie uns bitte über die Initiative. RSZ: Die Initiative „Zweisprachig im Einzelhandel” (Kétnyelvűség a kereskedelemben) ist eine Aktion des Madjarischen Nationalrates in Siebenbürgen (MNR/EMNT), die mit dem Ziel gestartet wurde, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Bedeutung und Anwendung der Zweisprachigkeit zu lenken sowie die Bilingualität im Einzelhandel zu stärken, dort, wo eine bedeutende madjarische

Sprechen Sie Karpatendeutsch? – Eine Filmkritik

Von Armin Stein Die Rubrik „Filmkritik“ des Sonntagsblattes widmet sich der Aufgabe die Aufmerksamkeit auf Filme und Dokus zu lenken, welche von den Ungarndeutschen oder den deutschen Minderheiten Ostmitteleuropas handeln. In dieser Ausgabe der Rubrik widme ich mich der Aufgabe über den Film „Sprechen Sie Karpatendeutsch?“ von Regisseurin Anna Grusková zu schreiben. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte und Gegenwart der Karpatendeutschen und lässt zahlreiche Zeitzeugen zu Wort kommen. Konvergenz der

Das Erbe – Ein Name, der von deutscher Herkunft zeugt

Von Richard Guth Wie schon so oft, begann es mit einem Facebook-Kommentar. Darin wies die Autorin auf die schwäbische Herkunft seines Vaters hin. Grund genug, um Kontakt mit der Dame, die seit Jahren in Australien lebt Kontakt aufzunehmen. Susanne, Zsuzsanna Háromszéki-Pencz heißt sie und stellte sich bereitwillig meinen Fragen. Im Mittelpunkt stand dabei der Name Pencz, den sie immer noch stolz dranhängt, wie sie sagt „als Zeichen der Ehrerbietung dem

Ungarndeutsche in der weiten Welt (1) – Integrationshelferin Maria Macher

Von Richard Guth Ich bin an diesem Juni-Abend mit Maria Macher verabredet – in Nord-Neukölln. Schnell noch ein Besuch im Trendviertel Prenzlauer Berg, der noch vor einigen Jahren ein Bild Grau in Grau abgab, wie vor der Wende fast der gesamte Ostteil der Stadt! Nach der Wende gewann dieser Kiez schnell an Popularität, viele Familien zogen ins Viertel unweit der Stadtmitte. Heute empfangen herausgeputzte Mietshäuser, bunte Läden und – trotz

Für eine nachhaltige Zukunft – Zu Besuch bei „grünen Schwaben” in Werischwar

Von Richard Guth Die Kommunalwahlen vor einem Jahr brachte vielerorts Gruppierungen an die Macht, die aus zivilem Engagement heraus mit der großen Politik in Berührung kamen. Dies scheint eine globale oder jedenfalls europäische Tendenz zu sein, denkt man an die Regierungsbeteiligung der Freien Wähler in Bayern oder an die Wahl der Aktivistin Zuzana Čaputová zur slowakischen Präsidentin. Die Diskussion um Nachhaltigkeit und Umwelt rückte in Vor-Corona-Zeiten in den Mittelpunkt des

Deutsche zwischen Integration und Bewahrung der Eigenart – Brasiliendeutsche/Deutschbrasilianer im Fokus

Von Richard Guth Dieser Artikel ist eigentlich dem Zufall geschuldet – einem Beitrag der Internationalen Medienhilfe, den ein Landsmann auf Facebook geteilt hat. Dem Bericht nach leben 5 Millionen Deutschstämmige in Brasilien, unter ihnen 1,5 Millionen Muttersprachler. In vielen südlichen Bundesstaaten machen Deutschbrasilianer 50% der Bevölkerung aus. Trotz Einschränkungen für den Deutschunterricht und die deutschsprachigen Medien sei die deutsche Kultur lebendig. Dies zeigten 30 „Publikationen” (wohl gedruckte Zeitschriften gemeint) und

Der den Bänken predigt…

Erstmalig erschienen am 18. Juli 2019 in der rumänienmadjarischen Zeitung „Erdélyi Napló“ – Zweitverwendung nach Übersetzung mit freundlicher Genehmigung des Autors Ervin Szucher.   Eginald Norbert Schlattner ist der 86 Jahre alte evangelische Pastor der Gemeinde Rothberg/Roşia. Er hat alles miterlebt, was den Siebenbürger Sachsen im letzten Jahrhundert widerfahren ist. Er musste auch miterleben, wie seine 700-Seelen-Gemeinde nach der Wende binnen kürzester Zeit auf nur vier Personen schwand.   Ein

„Wir wollen jeden erreichen”

„Wochenblatt” der deutschen Minderheit in Polen feiert 30. Jubiläum – Chefredakteur Dr. Rudolf Urban im SB-Gespräch _______________________________________________________________________________________________ SB: Ihre Zeitschrift „Wochenblatt” wurde vor 30 Jahren, in der Wendezeit, gegründet – welche Erinnerungen haben Sie/ hat die Redaktion an diese Zeit? WB: Die Zeitung, damals noch unter dem Namen „Oberschlesische Nachrichten“, wurde erstmals am 20. April 1990 herausgegeben und zwar noch als Teil der Tageszeitung „Trybuna Opolska“, die bis vor kurzem

Am Scheideweg – Zeitzeugen berichten über den Alltag der rumäniendeutschen Gemeinschaft vor und nach der Wende

Von Richard Guth Neulich gelangte wieder „etwas Liegengebliebenes” in meine Hand, dem unser langjähriger Schriftleiter Georg Krix damals, also vor einem knappen Jahr, nur Anerkennung schulden konnte. Wir von der JBG waren in Siebenbürgen unterwegs und ich wollte so viel wie möglich über die Siebenbürger Sachsen erfahren, die mir nicht ganz unbekannt waren, jedenfalls seit meinem ersten Besuch 25 Jahre zuvor. Ich wusste, dass es in Hermannstadt/Sibiu einen deutschen Verlag

Wir waren schon immer ein Teil dieses Landes

Interview mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Jugendverbands der Ungarländischen Slowaken (Organizácia slovenskej mládeže v Maďarsku, OSMM), Bence Püski, anlässlich des 30. Jubiläums des Vereins im vergangengen Herbst ___________________________________________________________________ SB: Herr Püski, wann und mit welchem Ziel wurde Ihre Organisation gegründet und wer waren die Gründer des Jugendverbandes? BP: Unser Verband wurde 1989 gegründet, als erster in Ungarn mit dem Ziel, eine Alternative zum Verband der Slowaken in Ungarn (Zväz Slovákov

Deutsche Migranten nach Siebenbürgen! Vorsitzender der örtlichen deutschen Partei im Gespräch mit Azonnali

Von Martin Bukovics und Bea Bakó. Erschienen auf dem Online-Portal azonnali.hu am 15. Juni 2019. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Chefredakteurin Bea Bakó. Deutsche Übersetzung: Richard Guth Eine Autonomie Siebenbürgens sei ein Ding der Unmöglichkeit, das Seklerland sollte lieber um Geld bitten, sagt Paul-Jürgen Porr, Vorsitzender der UDMR/RMDSZ der Rumäniendeutschen im Interview mit Azonnali. Seiner Ansicht nach ist es goldrichtig, dass sich Klaus Johannis im rumänischen Präsidentenstuhl nicht als Deutscher

Mit dem Schulbus ziehen sie aus Ungarn aus

Von Ádám Kolozsi, erschienen am 21. 05. 2019 auf dem Portal index.hu. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors. Nicht nur die Erwachsenen pendeln täglich nach Österreich: Immer mehr Familien in der Grenzregion schicken ihre Kinder auf Schulen jenseits der Grenze. Die Schulen im Burgenland werben in ungarischen Zeitungen. In Folge dessen können die Eltern viel einfacher aus dem ungarischen staatlichen Schulsystem aussteigen als andere. Kostenloser Spracherwerb? Wie kann man den

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