Einige Krümel aus der schon längst vergessenen Kötschinger Mundart (Kötsching 24)

Einige Krümel aus der schon längst vergessenen Kötschinger Mundart (Kötsching 24)

Kötsching/Kötcse hat seine deutsche Mundartsprache schon im 19. Jahrhundert und gegen den Anfang des 20-sten verloren. Dieser Sprachverlust erfolgte allmählich. Kötsching bildete – wie unsere Artikelreihe zeigte – eine sprachliche Insel inmitten der ungarischen Sprache. Die Siedler lernten schnell Ungarisch, und das Dorf war lange Zeit zweisprachig. Beschleunigt wurde diese sprachliche Assimilation durch die in den 1890er Jahren verstärkte Sprachintegration. Grundlage dafür war die ungarische Regierungspolitik. Die Dorfführung forderte, genauer gesagt erwartete den Gebrauch der ungarischen Sprache. Dies wurde als „quasi als Vorteil“ angesehen, denn die Dorfbewohner wussten: Ungarisch zu sprechen konnte ihnen in vielerlei Hinsicht zum Vorteil gereichen. Vom alten, patinierten Hessischen oder dem neueren donaubairischen Dialekt ist fast nichts erhalten geblieben. Nur die mühsam gesammelten und unten aufgeführten Fragmente.

Wenngleich eine Lösung des Mundartproblems mehr oder weniger ausgeschlossen werden kann, wollen wir im Folgenden versuchen, einige Splitter jener Ausdrücke festzuhalten, die sich aus der schwäbischen Vergangenheit Kötschings erhalten haben und hiermit geben wir dieses bescheidene Geschenk an zukünftige Generationen von Kötcse weiter.

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