Konrad Zacher packte 1820 seine Sachen. Als Weber, den Beruf hatte er gelernt, musste sich doch auch Tausende Kilometer von Grossingersheim im Süden Deutschlands etwas finden lassen. Sein Leben war arm, die Verlockungen aus der Fremde schienen gross. Versprochen waren Land, jahrelange Steuerfreiheit, Kredite, kein Militärdienst und Selbstverwaltung. Der Plan war gefasst, ein Plan, wie ihn Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts Millionen von Menschen realisierten, Handwerker, Bauern,
Neben den im Mittelalter entstandenen sächsischen (mosel- und rheinfränkischen) Gemeinden, bzw. in der Nachbarschaft der während des Schwabenzugs vor Ort neue Heimat gefundenen Banater Schwaben war auch eine urspünglich österreichische Bevölkerung in Siebenbürgen bekannt, namentlich die Landler.
Die ersten protestantischen Siedler waren wegen ihrer Religion gezwungen, Salzkammergut und Steiermark zu verlassen, demzufolge nahmen sie die Richtung nach Siebenbürgen, wo sie sich in mehreren Siedlungen, wie in Großpold, Großau, und nicht
Ein Artikel aus 1951 – der im Büchlein „Aus donauschwäbischem Erbe“ von Hans Diplich (1952) gefunden wurde – berichtet:
Für eine kleinere Gruppe von Bukowinadeutschen findet die schon zehn Jahre währende Irrfahrt ihren Abschluss. Als die ehemaligen Kolonisten aus der Bukowina (etwa 80 000 Seelen) aus Bessarabien (80 000) und der Dobrudscha (12 000) aufgefordert wurden, ihre Heimat zu verlassen, hatte man ihnen Haus und Hof, Arbeit und sichere Lebensstellungen